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Monday, October 19, 2026

FCZ-Cupdrama beginnt schon bei der Anreise

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Irrfahrt auf und neben dem Platz

FCZ-Cupdrama beginnt schon bei der Anreise

Der FCZ erleidet auf dem Aarauer Brügglifeld Schiffbruch. Bei den Zürchern war schon bei der Anfahrt der Wurm drin. Trainer Marcel Koller hadert mit der Verkehrsführung.

Publiziert: 18.10.2026 um 20:15 Uhr

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Florian RazReporter Fussball

Es beginnt mit einer Irrfahrt. Und endet mit einer Ohrfeige durch den Ex. Zusammen ergibt das einen Sonntag zum Vergessen für den FC Zürich. Und die Hoffnung auf die grosse Wende beim zuvor kriselnden FC Aarau.

Bereits die Anfahrt wird für den FCZ zum Abenteuer. Die Zürcher verfahren sich im Wohnquartier neben dem Brügglifeld zwischen Baustellen und den Strassen, die wegen des Zürcher Fanmarschs gesperrt sind. «Es wäre möglich, dass man als Heimklub den Weg signalisiert», findet Marcel Koller (65) nach der Irrfahrt, «aber vielleicht ist das auch Absicht gewesen. Ich weiss es nicht.»

Ein Labyrinth rund um das Heimstadion als Geheimwaffe des Unterklassigen? Natürlich weiss auch der FCZ-Trainer, dass sein Team nicht wegen einer ausgedehnten Bustour verloren hat: «Daran hat es nicht gelegen.»

Nein, die Zürcher scheitern daran, dass sie nach zwanzig Minuten abbauen. Und daran, dass sie so einen Gegner aufbauen, der problembeladen in dieses Cup-Spiel gestiegen ist. Die Aarauer haben zuletzt beim Letzten der Challenge League eine bittere 1:2-Niederlage kassiert. Sie sind mit einem umgekrempelten Kader in die Saison gestartet und werden von Verletzungen geplagt. Aber die Mannschaft von Brunello Iacopetta (41) beweist, dass sie spielerisch mit einem Team aus der Super League mithalten kann. «Wir haben unter der Woche an ein paar Schrauben gedreht», sagt der Aarau-Trainer. Es sind die richtigen.

«Ich kann mich nicht selber entlassen»

Nach einem nervösen Start kommt Aarau immer besser in die Partie. Die beste FCZ-Chance vereitelt Goalie Andreas Hirzel (33), als Lindrit Kamberi (27) aus vier Metern zum Kopfball kommt. Das ist in der 7. Minute. Danach kommt Zürich nur noch zu Halbchancen. Auf der Gegenseite trifft der ehemalige FCZ-Stürmer Daniel Afriyie (25) doppelt. Schon auf das 1:0 in der 66. Minute finden die Zürcher keine richtige Antwort. Das 2:0 in der 81. ist die Entscheidung.

«Die Kunst wird es sein, dieses Resultat zu bestätigen», sagt Iacopetta mit Blick auf die Saison. Seine Aarauer müssen eine Siegesserie starten, wollen sie ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. Spielt der FCA so wie gegen Zürich, müsste das eigentlich möglich sein.

Der FCZ dagegen scheitert wie schon vor einem Jahr in der zweiten Cup-Runde an einem Team aus der Challenge League. Damals folgte sehr rasch eine Trainerentlassung. Das dürfte jetzt anders sein, oder Marcel Koller? «Ich kann mich ja nicht selber entlassen. Von daher ist das keine Frage für mich», sagt der FCZ-Trainer. Und kann zumindest in diesem Moment trotz des Ärgers über das Aus schmunzeln.

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