Seine Schwester motzt, Sperre droht, tritt Ronaldo zurück?

Mega-Wirbel in Portugal
Seine Schwester motzt, Sperre droht, tritt Ronaldo zurück?
Cristiano Ronaldo hat die portugiesische Nationalmannschaft verlassen. Nun droht ihm eine lange Sperre.
Publiziert: vor 38 Minuten
Aktualisiert: vor 2 Minuten
Carlo SteinerRedaktor Sport
Knall in Portugal! Der portugiesische Verband bestätigt Cristiano Ronaldos (41) Abreise: «Cristiano Ronaldo hat das Trainingscamp verlassen. Unsere Vorbereitung für die nächsten Spiele mit unseren 24 Spielern geht weiter mit dem maximalen Fokus auf die Resultate.» Der Wunsch nach dem maximalen Fokus dürfte sich aber kaum erfüllen. In Portugal gibt es aktuell nur ein Thema.
Was ist vorgefallen?
«Nach der Pressekonferenz des Nationaltrainers (Jorge Jesus, d. Red.) und einem Gespräch mit dem Verbandspräsidenten (Pedro Proença) habe ich entschieden, das Camp zu verlassen. Bald werde ich allen Portugiesen die wahren Gründe dafür mitteilen», schreibt Ronaldo am Mittwochabend auf Instagram.
In den Medien wurde spekuliert, dass Ronaldo das Training geschwänzt habe. Sein Trainer dementierte dies. Kurz darauf reiste Ronaldo aber tatsächlich ab.
An der Pressekonferenz erläutert Jesus, wieso er den Superstar gegen Norwegen nicht eingewechselt hatte. Er wollte Ronaldo keine Einwechslung versprechen, erklärt er. Das sei auch mit dem 41-Jährigen abgesprochen gewesen. Gleichzeitig beteuert der Coach, nicht nach vergangenen Leistungen aufzustellen: «Der Status verleiht keine Rechte.» War das der eine Satz zu viel?
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Welche Konsequenzen drohen?
Wie die portugiesische Zeitung «A Bola» berichtet, sieht die Disziplinarordnung des Verbands eine interne Sperre von bis zu sechs Monaten und eine Geldstrafe vor, wenn ein offiziell berufener Spieler Termine des Nationalteams ohne Begründung missachtet.
Was sagt Ronaldos Umfeld?
«CR7 verdient mehr Respekt. Das Nationalteam verdient eine bessere Infrastruktur. Der portugiesische Journalismus verdient mehr Kompetenz und weniger Spekulation», meldet sich Ronaldos Schwester Elma auf Instagram. Die Portugiesen hätten es nicht verdient, in irgendetwas die Besten zu sein. Sie seien neidisch, verächtlich, ignorant und verdienen es, zur Mittelmässigkeit zurückzukehren, die sie vor Ronaldo immer waren, erklärt sie weiter.
Ronaldos Frau Georgina Rodriguez (32) hält sich mit Aussagen noch zurück. Sie veröffentlichte auf den sozialen Medien lediglich das Statement ihres Ehemanns.
Wars das mit der Nationalmannschaft?
Die grosse Frage, die sich die Fussballwelt nun stellt: Wird das Heimspiel gegen Wales am letzten Donnerstag Ronaldos letztes Spiel für Portugal bleiben? Aktuell kann darüber nur spekuliert werden.
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