Christa Pike verblüfft mit «bemerkenswerter» Genesung

Neue Details zu Gesundheitszustand
Christa Pike verblüfft mit «bemerkenswerter» Genesung
Nach dem gescheiterten Hinrichtungsversuch in Tennessee hat sich die zum Tod verurteilte Christa Pike laut ihren Anwälten «bemerkenswert» von der Giftspritze erholt. Sie kann sich wieder selbstständig bewegen.
Publiziert: vor 34 Minuten
- Christa Pike erholt sich aussergewöhnlich schnell vom Hinrichtungsversuch
- Sie kann wieder essen und laufen
- Ihre Anwälte fordern lebenslange Haft anstatt Hinrichtung
Janine EnderliRedaktorin News
Christa Pike (50) hat sich nach dem gescheiterten Hinrichtungsversuch in der vergangenen Woche im US-Bundesstaat Tennessee gesundheitlich «erstaunlich» erholt. Das teilten ihre Anwälte mit.
Die heute 50-Jährige war zum Tode verurteilt worden, nachdem sie 1995 – gemeinsam mit ihrem damaligen Freund – die junge Colleen Slemmer ermordet hatte. Am 30. September überlebte Pike zwei Injektionen mit dem Wirkstoff Pentobarbital, auch bekannt als Giftspritze. In kritischem Zustand wurde sie anschliessend in ein Spital gebracht.
«Bemerkenswerte» Entwicklung
In einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme bezeichneten Pikes Anwälte ihre Genesung als «bemerkenswert». Sie könne inzwischen mit Unterstützung gehen und wieder Nahrung zu sich nehmen. Zudem habe sie einen Teil der Beweglichkeit ihrer Arme zurückgewonnen, die beim Hinrichtungsversuch schwer verletzt worden seien.
«Christa hat mit dem schweren psychischen Trauma zu kämpfen, das sie durch das Überleben einer gescheiterten Hinrichtung erlitten hat – einschliesslich des Schreckens, der Schmerzen und der Ungewissheit, als sie glaubte, sie würde gleich sterben», erklärte ihr Anwaltsteam weiter. Bereits am Mittwoch wurde bekannt, dass Pike über das Geschehene «wütend» und «verwirrt» sei.
Tennessee sichert Beweise
Die Verteidigung verlangt nach der gescheiterten Hinrichtung die Umwandlung von Pikes Todesstrafe in lebenslange Haft. Die Strafvollzugsbehörde von Tennessee sichert derweil Akten und andere Beweismittel über den fehlgeschlagenen Versuch der tödlichen Injektion.
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