Spanien versinkt nach Tod von Stürmer (†30) im Tal der Tränen

«Es tut so weh»
So emotional trauern Teneriffa-Fans um verstorbenen Stürmer (†30)
Der tragische Tod von Jesus de Miguel (†30) bewegt die Fussballwelt – und insbesondere die Anhänger des CD Teneriffa. Auf der Kanaren-Insel gilt der Mittwoch als Trauertag.
Publiziert: vor 19 Minuten
- Teneriffa trauert um Jesus de Miguel vom CD Teneriffa
- Der 30-Jährige starb nach einem Zusammenstoss gegen Andorra
- Fans trauern vor dem Stadion
Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport
Seit Mitternacht wird auf Teneriffa öffentlich getrauert: Die Behörden der Kanaren-Insel haben den Mittwoch zum offiziellen Trauertag für Jesus de Miguel (†30) erklärt. Der Stürmer des CD Teneriffa ist am Dienstagmorgen nach einem harten Zusammenstoss in einem Liga-Spiel gegen den FC Andorra im Spital von Santa Cruz de Tenerife verstorben.
Zu seinem Gedenken werden die Flaggen in Teneriffa am Mittwoch auf halbmast gesetzt, dazu soll um 11.30 Uhr Ortszeit eine öffentliche Schweigeminute abgehalten werden, wie die lokalen Behörden mitteilen. Für den Samstag ist eine grosse Gedenkmesse im Stadion Heliodoro Rodríguez López, wo der Inselklub seine Heimspiele austrägt, angesetzt.
«Heute trauert das Herz Teneriffas»
Dort zeigt sich bereits am Dienstagabend, wie sehr der tragische Tod ihres Stürmers die Anhänger des CD Teneriffa bewegt. Zahlreiche Fans finden sich vor der Arena ein, legen Blumen nieder, zünden Kerzen an und hinterlassen Trauerbotschaften.
«Heute trauert das Herz Teneriffas», ist da etwa zu lesen. Oder: «Es tut weh, dass wir dich nicht länger in unserem Trikot sehen werden, dass es keinen Jubel, keine Umarmungen und keine gemeinsamen Momente mehr geben wird.» Dazu werden vor Ort auch spontane Schweigeminuten abgehalten.
Ex-Weltmeister war hautnah dabei
Ein Schock dürften die Geschehnisse vom Montag auch für Gerard Piqué (39) gewesen sein. Der langjährige Innenverteidiger des FC Barcelona und Weltmeister von 2010 erlebte die Tragödie als Besitzer des Teneriffa-Gegners FC Andorra hautnah mit. Unmittelbar nach der Horrorszene soll er gemäss der deutschen «Bild» aus dem Stadion geeilt und sich ins Spital begeben haben, wo de Miguel behandelt worden ist.
Am Dienstagmorgen reagiert dann auch er bestürzt auf die Todesmeldung. «Es tut mir aus tiefstem Herzen leid. Ruhe in Frieden, Jesus», schreibt der ehemalige Innenverteidiger auf X.
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