Erdbeben mit Stärke 7.0 – Mindestens 16 Menschen sterben in der Region Tibet

- Bei einem schweren Erdbeben in der chinesisch kontrollierten Region Tibet sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen.
- Über 40 Menschen wurden bei dem Erdbeben verletzt und elf der Verletzten befanden sich, nach dem Bericht der staatlich chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua in kritischem Zustand.
- Das Erdbeben der Stärke 7,0 ereignete sich um 22:33 Uhr (Ortszeit).
Durch die Erschütterungen seien hunderte Häuser eingestürzt, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur weiter. Der chinesische Präsident Xi Jinping forderte, bei den Rettungsmassnahmen und der medizinischen Hilfsarbeit alle Kräfte zu mobilisieren, schreibt Xinhua.
Erdbeben nordöstlich von Nagqu
Das Erdbeben der Stärke 7,0 ereignete sich nach Angaben des US-Geologischen Dienstes (USGS) und der chinesischen Erdbeben-Beobachtungsstelle (CENC) um 16.33 Uhr MESZ (22.33 Uhr Ortszeit) rund 180 Kilometer nordöstlich von Nagqu in einer Tiefe von zehn Kilometern. Seitdem wurden in der Region mehrere Nachbeben registriert.
Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua teilte am Freitag mit, dass die Kommunikationsverbindungen in Teilen der von China kontrollierten Region Tibet unterbrochen seien.
Gebiet gilt als dünn besiedelt
Das Beben war im Kreis Baqing aufgetreten, der zur Stadt Nagqu gehört. Tibets Hauptstadt Lhasa liegt etwa 400 Kilometer weiter südwestlich. Die Gegend um Nagqu gilt als dünn besiedelt. Das Gebiet im Bereich des Epizentrums liegt laut Xinhua durchschnittlich auf einer Höhe von 4800 Metern.
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