Slowenien-Star Oblak lobt Nati in höchsten Tönen

«Top-5-Team Europas»
Slowenien-Star Oblak lobt Nati in höchsten Tönen
Gegen Slowenien spielte die Nati bereits vor einem Jahr in der WM-Qualifikation. Der Star des Teams ist Jan Oblak von Atlético Madrid, der seit Jahren zu den besten Torhütern der Welt gehört.
Publiziert: vor 24 Minuten
- Die Nati trifft am Samstag in Luzern auf Slowenien
- In der WM-Quali gewann sie 3:0 und spielte 0:0
- Oblak, der Star, sieht die Nati in Europas Top 5; Sesko fehlt
Christian FinkbeinerStv. Fussballchef
Mit Slowenien trifft die Nati am Samstag in Luzern auf einen alten Bekannten. In der WM-Qualifikation vor einem Jahr siegte die Schweiz in Basel diskussionslos mit 3:0, ehe es in Ljubljana eine Nullnummer absetzte – ein wichtiger Punkt für die Nati auf dem Weg zum direkten WM-Ticket.
Vor allem Torhüter Jan Oblak (33) mag sich noch gut an den Abend in Basel erinnern, als die Nati bereits zur Pause mit 3:0 führte. «Wir hatten keine Chance und haben klar verloren.» Für den slowenischen Captain ist klar: «Wir versuchen es diesmal besser zu machen, aber die Schweiz ist eines der besten fünf Teams in Europa.»
Oblak ist der Star der Slowenen
Oblak ist der Star der Slowenen, zumal Stürmer Benjamin Sesko (23) von Manchester United wegen einer Schienbeinverletzung in Luzern fehlt. Der Keeper von Atlético Madrid ist seit Jahren einer der besten Torhüter der Welt und mittlerweile schon seit zwölf Jahren in der spanischen Hauptstadt unter Vertrag. Allzu grosse Gedanken zu seiner Zukunft und einer möglichen Luftveränderung macht sich Oblak, dessen Vertrag noch bis 2028 läuft, nicht. «Ich schaue von Saison zu Saison, dass ich fit bleibe und meine Leistung bringe.»
Tut er das, wird er in absehbarer Zeit auch der Rekord-Internationale seines Landes werden – und ausgerechnet seinen jetzigen Trainer Bostjan Cesar (44) ablösen. Von Blick an der Pressekonferenz darauf angesprochen, lacht Oblak. «Wie weit ich in dieser Rangliste nach oben klettern werde, entscheidet die Person neben mir.»
Cesar spielte 101-mal für die slowenische Nationalmannschaft und beendete 2020 seine Spielerkarriere, in der er unter anderem zehn Jahre für Chievo Verona spielte. Erst Anfang Jahr übernahm er das Nationalteam. Zumindest der Start in die Nations League ist mit vier Punkten geglückt, auch wenn Slowenien im Startspiel gegen Schottland (0:0) das Glück des Tüchtigen brauchte – und einen starken Jan Oblak.
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