Wird dir das Hüten deiner Enkel auch mal zu viel? Erzähls uns!

Oma und Opa sind für viele Familien Gold wert. Sie bringen Leichtigkeit in den stressigen Alltag, packen dort an, wo sie gebraucht werden, und ermöglichen den Eltern eine wohlverdiente Auszeit von Windeln, Schoppen und Tränen. Viele Grosseltern geniessen die Zeit mit ihren Enkelkindern sehr. Wird sie zu einem dauerhaften, regelmässigen Termin im Kalender, kommen manche aber an ihre Grenzen.
Zmittag zubereiten, bei den Hausaufgaben helfen, nebenbei auf die Kleinsten aufpassen und die Grösseren bespassen: Der Alltag mit Kindern kann anstrengend sein. Kommen dann noch fehlende Energie, körperliche Beschwerden oder chronischer Schlafmangel dazu, ist die Erschöpfung nicht weit entfernt. Trotzdem sagen viele nichts – aus Liebe zu den Enkeln oder weil sie ihre Kinder nicht zusätzlich unter Druck setzen wollen.
In Spanien gibt es für dieses Gefühl der Überforderung sogar einen Begriff: «Enslaved Grandparents Syndrome», also auf Deutsch: das «Syndrom der versklavten Grosseltern». Gemeint ist keine offizielle Diagnose, sondern die Erwartung, dass Grosseltern selbstverständlich und kostenlos einen grossen Teil der Kinderbetreuung übernehmen.
Überfordert durch Enkelbetreuung? Melde dich bei uns!
Bist du Grossmutter oder Grossvater und fühlst dich durch die Betreuung deiner Enkel manchmal überfordert? Wie oft hütest du, was ist schön daran und was kostet dich Kraft? Konntest du in deiner Familie offen sagen, dass du weniger übernehmen möchtest?
Auch die Perspektive von Eltern interessiert uns: Wie besprecht ihr Betreuung, Erwartungen und Entlastung miteinander? Und was macht ihr, wenn ihr merkt, dass es den Grosseltern zu viel wird? Erzähle uns deine Erfahrungen in den Kommentaren oder im Formular.
Carolina Lermann (ler) arbeitet seit Mai 2023 für 20 Minuten. Sie ist Redaktorin für Body & Soul im Lifestyle-Ressort und schreibt über Erziehung, Sport und Psychologie.
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