ESPN DeportesCourtois, en duda para el Clásico; podría aparecer de última horaPunchWike’s scholarship beneficiary emerges ABUAD’s best Law graduateESPNNFL, NFLPA reviewing how QB Hurts' blood clot diagnosis was handledInquirerGatchalian to enforcers: Carry out safe arrest of Dela RosaThe Jerusalem PostNetanyahu shares AI-generated image of nuclear explosion in Tel Aviv, two days before electionZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFStraits Times SportWeightlifting-Moscow to host 2030 World Weightlifting Championships, IWF saysSky TG24Penalisti: “La risposta repressiva ai cortei non è la strada giusta”The Hollywood ReporterDuncan Crabtree-Ireland Upped to CEO of SAG-AFTRA as Guild Extends His ContractVilaWebS’ha mort l’actriu i activista Pepa ArenósThe South AfricanWeather: Severe storms and damaging winds expected in two provinces7sur7Une “importante quantité de matériel pédopornographique” retrouvée chez le père de Meghan Markle
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, October 25, 2026

Genf – Der eiskalte Tresor, der die Schweizer Flora retten soll

Translate

Eine Moor-Steinbrech zu sehen ist selten. Die kleine gelbe Blume ist in der Schweiz vom Aussterben bedroht. «Ich freue mich, dass wir sie zum Wachsen gebracht haben», erzählt Andreas Ensslin gegenüber dem Radio und Fernsehen der Westschweiz RTS. Er ist Kurator und Leiter der Saatgutbank des Botanischen Gartens in Genf. «Sie ist sehr schwierig zu kultivieren. Nach mehreren erfolglosen Versuchen und Samen, die schlecht keimten, haben wir es geschafft, rund fünfzig Exemplare zu züchten.»

Gelbe Blume vor verschwommenem Hintergrund.
Legende: Bei der Moor-Steinbrech handelt es sich um eine Pflanze, welche auf der ganzen Nordhalbkugel verbreitet ist – in Zentraleuropa jedoch als gefährdet gilt. RTS

Für Ensslin ist die Erhaltung dieser Arten eine lebenswichtige Notwendigkeit, wie er erklärt: «Diese Pflanzen sind nicht nur schön, sie haben auch eine Rolle in der Natur: etwa die Bestäubung oder die Wasser- und Luftfilterung. Ich würde gerne die Moor-Steinbrech im Jura blühen sehen.»

Ein Schatz bei minus 20 Grad

Der Wunsch von Andreas Ensslin könnte dank dem «Tresor» des Botanischen Gartens Wirklichkeit werden. Hier werden die Samen von fast 800 bedrohten Pflanzenarten aus der ganzen Schweiz bei minus 20 Grad aufbewahrt. Gesammelt wird seit 25 Jahren.

Ein Blick in die Samenbank im Beitrag von RTS:

Für einen Platz in dieser Samenbank muss jeder im Feld gesammelte Samen zunächst aus Pflanzenproben sortiert werden: «Ich reinige die Samen, die mein Kollege letzte Woche gesammelt hat. Um sie genau zählen zu können, muss man sie sorgfältig reinigen, damit nichts anderes mehr übrigbleibt», erklärt Maya Wells. Sie ist technische Mitarbeiterin in der Saatgutbank.

Anschliessend folgt die Trocknung. So kann die Alterung verlangsamt werden. Danach testen sie die Qualität der Samen: «Das ist eine sehr wichtige Phase. Wenn wir diese Samen für Erhaltungszwecke verwenden wollen, müssen wir wissen, wie man diese Pflanzen zum Keimen bringt», erklärt Andreas Esslin.

Biodiversität bewahren

Heute beherbergt der Botanische Garten in Genf nahezu die Hälfte der bedrohten Pflanzenarten der Schweiz: «Die Biodiversität geht stark zurück. Wir benötigen Orte, um die Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Das Ziel ist es, alle bedrohten Arten der Schweiz in der Saatgutbank zu erhalten», so Esslin weiter.

View the original on SRF News →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.