Nati-Stürmer hat eingeschlagen – Simon Knak, Zürich und der ZSC – das passt

Der Eishockey-Alltag von Simon Knak dürfte sich aktuell extrem befriedigend anfühlen. Gerade erst hat der 24-Jährige mit den ZSC Lions dank dem 10. Sieg in Serie den Startrekord in der National League geknackt.
Auch persönlich läuft es Knak vorzüglich, mit 11 Skorerpunkten (7 Tore) ist er der drittbeste Punktesammler seines Teams. Seiner Offensiv-Produktion schadet mit Sicherheit nicht, dass Knak in der Sturmformation neben dem kongenialen Duo Denis Malgin/Sven Andrighetto zum Zug kommt.
Die besten Punktesammler beim ZSC
| Spieler | Tore | Assists | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1. Denis Malgin | 3 | 11 | 14 |
| 2. Sven Andrighetto | 2 | 10 | 12 |
| 3. Simon Knak | 7 | 4 | 11 |
Umstände in Zürich optimal
Trotz des optimalen Saisonstarts hebt Knak den Mahnfinger: «Ab und zu benötigten wir auch etwas Glück, das haben wir uns aber erarbeitet», so der Zürcher. Es sei keineswegs so gewesen, dass der ZSC bisher in den einzelnen Spielen keine Rückschläge hätte hinnehmen müssen, meint Knak. «Dass wir damit umgehen und letztlich jeweils noch gewinnen konnten, zeigt den Charakter unserer Mannschaft.»
Am Freitag stehen in der National League sechs Partien an. Bei vier davon ist SRF live im Stadion:
- Bern – Lausanne
- ZSC – Rapperswil-Jona
- Kloten – Ambri
- Biel – Ajoie
Die Audio-Konferenz hören Sie ab 19:40 Uhr auf srf.ch/sport und in der Sport App.
Nicht nur auf, auch neben dem Eis fühlt sich Knak gegenwärtig pudelwohl. Die ersten Monate in Zürich haben ihn in seinem Entscheid bestätigt, diesen Sommer nach sechs Jahren in Davos zurück in seine Heimatstadt und zum ZSC zu wechseln. «Das Stadtleben habe ich in Davos vermisst. Hier in Zürich kann ich nach dem Training viel Zeit mit Freunden ausserhalb des Eishockeys, meiner Freundin oder mit der Familie verbringen. Das ist schon sehr schön», erzählt Knak.
Wiedersehen mit HCD am Samstag
Nur allzu gerne würden Knak und die Lions ihren Startrekord ausbauen. Die Gelegenheit dazu bietet sich am Freitag, wenn der unangefochtene Leader in Altstetten die schwächelnden Rapperswil-Jona Lakers empfängt. Ein besonderes Highlight für Knak steht tags darauf an, dann reist der ZSC ins Bündnerland und misst sich mit dem HC Davos. «Ich freue mich sehr darauf, für mich wird es speziell sein. Ich hatte eine coole Zeit in Davos. Aber jetzt will ich die drei Punkte nach Zürich holen.»
Einen besonderen Empfang in seinem ehemaligen Wohnzimmer erwartet Knak keinen, schliesslich habe er den Meistertitel mit dem HCD letzte Saison knapp verpasst: «Hätten wir gewonnen, hätte es etwas Spezielles geben können», glaubt der Flügelstürmer. Und schon gar nicht erwartet Knak Geschenke seiner Ex-Teamkollegen: «Sie werden mir das Leben bestimmt schwer machen.»
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