Valentin Landmann mit Kopfverletzungen im Spital

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Valentin Landmann mit Kopfverletzungen im Spital
Medizinischer Notfall bei Valentin Landmann: Der Staranwalt ist bei der Ausübung seines Lieblingssports schwer gestürzt.
Publiziert: vor 19 Minuten
- Valentin Landmann (76) liegt derzeit im Spital
- Bei einem Sturz hat er sich Kopfverletzungen zugezogen
- Bereits früher hat der Milieuanwalt Unfälle erlitten
Marco LüssiBlattmacher
Als Anwalt verteidigt er seit Jahrzehnten Menschen, die in ihrem Leben Fehltritte begangen haben. Trotz seiner 76 Jahre ist Valentin Landmann noch aktiv – Anfang Jahr trennte er sich von seinen Partnern und gründete zusammen mit jungen Mitarbeitern eine neue Kanzlei. Landmann ist eine Wasserratte. Ausgleich zu seinem Beruf findet er seit jeher beim Schwimmen – ein Sport, den er, wenn immer möglich, täglich betreibt. Sobald er im Wasser seine Längen zieht, bekommt er den Kopf frei. Bei der Ausübung seines geliebten Hobbys ist dem Starjuristen nun aber ein Fehltritt passiert.
Er befand sich am Montagmittag in der Badi von Wallisellen ZH auf der Treppe auf dem Weg ins Becken im Aussenbereich, als er zu Fall kam und auf dem Betonboden aufschlug. Der Bademeister leistete erste Hilfe, und Landmann musste per Ambulanz in die Klinik Hirslanden gebracht werden, wo er bis heute behandelt wird. «Es war ein böser Sturz», sagt der Milieuanwalt zu Blick. «Ich habe mehrere Verletzungen am Kopf erlitten.»
Auch schon beim Tanzen verunfallt
Es ist nicht der erste Unfall des schillernden Strafverteidigers. Bereits im Juni 2018 lag Landmann fünf Tage im Spital, nachdem er beim Überqueren eines Zebrastreifens im Zürcher Kreis 4 von einem Velofahrer angefahren und zu Boden geschleudert worden war. Damals erlitt er einen Schädelbasisbruch.
Seinen bisher aussergewöhnlichsten medizinischen Notfall erlebte Landmann jedoch vor zehn Jahren: Während dem Walzertanzen bei einem Ball im Zürcher Kongresshaus im November 2016 versuchte er, seine stolpernde Tanzpartnerin aufzufangen – und stürzte dabei selber so schwer, dass er sich Verletzungen an der Oberschenkel-Muskulatur und den Adern zuzog. Weil es zu starken inneren Blutungen kam, musste er operiert werden.
«Bin bald zurück im Büro»
Eine Operation stand bei den behandelnden Ärzten auch nach dem Schwimmbad-Sturz von Anfang der Woche zur Debatte. «Eine solche ist nun aber zum Glück nicht nötig», sagt Landmann. Damit hatte er dieses Mal mehr Glück im Unglück als auch schon. Zwar sieht er übel zugerichtet aus, und wann er das Spital verlassen kann, ist noch offen. Doch er ist erleichtert, dass er sich dieses Mal wenigstens nichts gebrochen hat. Und er gibt sich zuversichtlich: «Ich gehe davon aus, dass ich bald wieder fit und zurück im Büro bin.»
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