Romandie: Ringier streicht 14 Stellen – auch «Blick» betroffen

- Ringier Médias Suisse streicht 14 Stellen in Lausanne, darunter sechs Journalistenstellen.
- Betroffen sind die Redaktionen von «L'illustré» und «PME»; Grund ist der Rückgang der Print- und Werbeeinnahmen.
- «PME»-Chefredaktor Thierry Vial verlässt das Unternehmen; für die Betroffenen gibt es einen Sozialplan.
Es ist ein weiterer Schlag für die Westschweizer Medienlandschaft: In einem Communiqué, das «24 heures» vorliegt, hat Ringier Médias Suisse die Streichung von vierzehn Stellen in Lausanne bekanntgegeben, darunter sechs Journalistenstellen. Die Gruppe, die unter anderem «Blick», «L'illustré» und «PME» herausgibt, begründet den Schritt mit einem Rückgang der traditionellen Einnahmen aus Print und Werbung, der nicht durch Einnahmen aus dem Online-Bereich ausgeglichen werden könne.
Annäherung, aber keine Bündelung
Für die betroffenen Mitarbeitenden wird es einen Sozialplan geben. Das Magazin «PME» wird ausserdem einen Führungswechsel erleben, da sein Chefredaktor Thierry Vial das Unternehmen verlässt. Die Restrukturierung umfasst auch eine Annäherung der Westschweizer und Deutschschweizer Teams.
Inhalte, Recherchen, Technologien und Infrastrukturen sollen stärker gebündelt werden, um Kosten zu senken, während eine eigenständige redaktionelle Westschweizer Identität erhalten bleiben soll, so das Versprechen von Ringier.
Schweizer Medienlandschaft baut ab
Bei Ringier kam es zuletzt Anfang 2024 zu einem grösseren Stellenabbau. In der Deutschschweiz hatte der Verlag diesen Sommer das Ende der Printausgabe des «SonntagsBlick» angekündigt. Vor einer Woche hatte zudem RTS im Rahmen des Sparprogramms ebenfalls einen Stellenabbau angekündigt.
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Gabriel Nista (gni), geboren 1995, ist seit 2021 Videojournalist im visuellen Bereich (Video) bei 20 Minuten.
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