Flucht in die kühlen Berge – Guter Sommer für Schweizer Bergbahnen

- Der heisse und trockene Sommer hat den Bergbahnen in der Schweiz je nach Region mehr Gäste beschert.
- Der Branchenverband verzeichnet ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Sommer vor einem Jahr.
- Die Bilanz fällt je nach Region allerdings unterschiedlich aus.
Die Bilanz fiel regional allerdings sehr unterschiedlich aus: An der Spitze lag das Berner Oberland mit einem Plus von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Ergebnis war aber teilweise durch einen Sondereffekt geprägt, da die Schilthornbahn im Jahr davor nur eingeschränkt in Betrieb war.
Deutliche Zuwächse verzeichneten auch Graubünden mit einem Plus von neun Prozent und die Waadtländer und Freiburger Alpen mit einem Plus von je sieben Prozent. Auch die Zentral- und Ostschweiz schlossen mit einem Plus von je fünf Prozent ab. In der Ostschweiz dämpfte der Ausfall der Säntis-Schwebebahn das Gesamtergebnis. Das Wallis mit einem Plus von einem Prozent sowie das stagnierende Tessin verzeichneten weniger Zuwachs.
Die kommunizierten Zahlen basieren auf den Ersteintritten von über 140 Mitgliedsunternehmen von Mai bis Oktober. Das Resultat sei umso erfreulicher, da wichtige Kundengruppen aus Asien aufgrund der Krise im Nahen Osten den Schweizer Bergen ferngeblieben seien, teilte der Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) mit.
Unterschiede je nach Grösse und Höhenlage Unterschiede zeigten sich gemäss dem Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) auch je nach Grösse und Höhenlage der Unternehmen. Kleine Bahnen bis zwei Millionen Franken Verkehrsertrag und grosse Unternehmen mit über zehn Millionen Franken Ertrag legten bei den Ersteintritten demnach um dreizehn beziehungsweise zehn Prozent zu.
Mittelgrosse Bahnen stagnierten hingegen – und schlossen mit einem Plus von nur einem halben Prozent ab. Das stärkste Wachstum wiesen mit einem Plus von zwölf Prozent Bahnen in mittleren Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Metern über Meer auf.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.