Kurz vor Anpfiff gegen FCL: FCB-Stocker über den Lichtsteiner-Knall und die Trainersuche
Kurz vor Anpfiff gegen FCL
So erklärt FCB-Stocker den Lichtsteiner-Rauswurf
Erstmals nach dem Aus von Stephan Lichtsteiner spricht ein Vertreter der FCB-Führung zur Entlassung. Der sportliche Leiter, Valentin Stocker, stellt sich im Vorfeld des Spiels beim FC Luzern den Medien.
Publiziert: vor 12 Minuten
Aktualisiert: vor 2 Minuten
Am Mittwoch hat es in Basel geknallt. Stephan Lichtsteiner (42) musste seinen Posten als FCB-Trainer räumen. Seither herrscht beim Klub Funkstille. Bis unmittelbar vor dem Anpfiff der Partie gegen den FC Luzern. Da erklärt Sportchef Valentin Stocker (37) vor den Medien die Entlassung des Trainers.
«Im Verlauf des Mittwochs sind wir zum Entschluss gekommen, dass wir nicht mehr daran glauben, dass es sich unter ihm in eine positive Richtung entwickelt.» Dass Lichtsteiner vor der versammelten Mannschaft seine Entlassung angekündigt habe und der Entscheid damit zu tun habe, will Stocker allerdings nicht kommentieren. «Das kann ich nicht bestätigen.»
Bei Blue mag Stocker die Blick-Berichterstattung weder bestätigen noch dementieren. Gemäss Blick-Informationen hat Lichtsteiner vor der Mannschaft erklärt, dass er mit einer Entlassung zur Nati-Pause rechnet. «Ganz ehrlich, ich war nicht dabei, daher wäre es eine Verbreitung von Gerüchten. Vom Hörensagen lernt man lügen, darum kann ich nichts dazu sagen», erklärt Stocker.
Noch ist offen, wer kommt
Stocker erklärt, dass es nach der Niederlage gegen Lugano mehrere Gespräche gegeben habe. Das erste fand direkt nach der Partie statt. An der Pressekonferenz am selben Abend habe er bewusst darauf verzichtet, Lichtsteiner direkt infrage zu stellen. Hinter den Kulissen seien die Gespräche in den darauffolgenden Tagen jedoch weitergegangen.
Dass die Entlassung erst am Mittwoch erfolgte, findet Stocker nicht ungewöhnlich. «Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht.» Gleiches gilt für die Suche nach einem Nachfolger.
Wer auf Lichtsteiner folgt, ist derzeit noch offen. Namen will Stocker keine kommentieren. Dafür zeichnet er ein erstes Trainerprofil. «Es muss nicht unbedingt jemand mit mehr Erfahrung sein. Aber es ist sicher so, dass wir auch Kandidaten haben, die einen anderen Palmarès als Trainer haben als Stephan.»
Klar ist für Stocker auch: «Ziel ist, dass wir bis zur Nati-Pause jemanden haben. Es muss ein Trainer sein, der Bock auf diese Aufgabe hat.»
Neben Lichtsteiner steht beim FCB auch noch Ludovic Magnin auf der Lohnliste. Stocker: «Wir sind die Verträge eingegangen und müssen diese dementsprechend bezahlen. Es ist ja nicht so, dass wir anfangen und schon damit rechnen, dass es scheitern wird. Wir wollten das Projekt eingehen. Wir wussten, dass es gewisse Risiken birgt, und jetzt ist es halt so rausgekommen.»
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 7 | 13 | 19 | |
2 | BSC Young Boys | 8 | 12 | 16 | |
3 | FC Sion | 7 | 6 | 15 | |
4 | FC Basel 1 : 1 | 8 | 0 | 11 | |
5 | FC St. Gallen | 7 | -2 | 10 | |
6 | FC Luzern 1 : 1 | 8 | -3 | 10 | |
7 | FC Zürich | 8 | -6 | 10 | |
8 | Grasshopper Club Zürich | 7 | -4 | 8 | |
9 | FC Lausanne-Sport 0 : 0 | 8 | -3 | 7 | |
10 | FC Thun | 7 | -7 | 7 | |
11 | FC Vaduz | 8 | -2 | 6 | |
12 | Servette FC 0 : 0 | 7 | -4 | 5 |
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