«Etwas fühlte sich komisch an»: Alanis Morissette spricht über Millionenbetrug
«Etwas fühlte sich komisch an»
Alanis Morissette spricht über Millionenbetrug
In der neuesten Folge von Alex Coopers Podcast «Call Her Daddy» spricht Sängerin Alanis Morissette über ihre Karriere und wie sie ein Businessmanager ohne ihr Wissen um einige Millionen erleichterte.
Publiziert: vor 19 Minuten
Aktualisiert: vor 4 Minuten
Darum gehts
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- Alanis Morissette (52) spricht über Millionenbetrug durch ihren Ex-Manager Jonathan Todd Schwartz
- Zwischen 2010 und 2014 stahl er rund 5 Millionen Dollar von ihr
- 2017 wurde Schwartz zu sechs Jahren Haft verurteilt
Silja AndersRedaktorin People
Mit 13 Jahren gründete sie hre erste Plattenfirma, mit 14 wurde sie von Männern in Machtpositionen der Musikindustrie sexualisiert, mit 21 hatte sie ihren internationalen Durchbruch: Heute ist Alanis Morissette (52) eine erwachsene Frau und gestandene Grösse in der Branche. Doch über die Jahrzehnte musste sie auch Rückschläge erleiden.
Ihr Vermögen wird heute auf etwa 60 Millionen Dollar geschätzt, doch der Betrag könnte noch höher sein, wenn da nicht dieser eine Businessmanager gewesen wäre. Im Podcast «Call Her Daddy» mit Alex Cooper (32) erzählt die Kanadierin, dass dieser eine Mann ihr einst Geld gestohlen hat – und das in Millionenhöhe.
Ungutes Bauchgefühl deckte Betrug auf
«Etwas fühlte sich komisch an», erzählt sie. Sie habe nicht direkt erfahren, dass der Manager ihr Geld genommen hatte, sie habe schlicht «weibliche Intuition» gehabt, erinnert sie sich. Ein Bauchgefühl habe ihr gesagt, dass etwas nicht stimme. Und sie lag richtig. Der besagte Manager namens Jonathan Todd Schwartz stahl zwischen 2010 und 2014 rund fünf Millionen Dollar von der Sängerin und weiteres Geld von anderen Klienten. 2017 wurde er dafür zu sechs Jahren Haft verurteilt.
Die Richterin sei damals eine Frau gewesen, erinnert sich Morissette. Und von dieser habe sich die Sängerin erstmals richtig ernst genommen gefühlt. Lange musste sie darum kämpfen, Gerechtigkeit zu erhalten, die beteiligten Geschäftsleute hatten zunächst den Eindruck, sie würde überreagieren. Sie liess aber nicht locker, denn sie spürte, dass etwas nicht stimmte. Die Richterin sei endlich eine Frau in einer Machtposition gewesen, die Morissettes Realität erkannte.
Heute haben junge Frauen mehr Unterstützung
Morissette spricht auch darüber, dass man als junge Sängerin in den 1990er-Jahren keinerlei weibliche Unterstützung hatte und niemand einen beschützt hat. Das sei heute anders, und es gebe unzählige Frauen in der Branche, die Newcomerinnen unterstützen und ihnen helfen. Ausserdem würden Künstlerinnen heute viel mehr gefördert als zu ihrer Zeit.
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