Tigers zittern um zwei Schweizer – SCB um Rohrbach

Sorgen in der National League
Tigers zittern um zwei Schweizer – SCB um Rohrbach
ZSC-Trainer Claude Julien spricht über den Rekord. Der Einsatz von Rohrbach ist fraglich. Hier kommt das Liga-Inside.
Publiziert: vor 25 Minuten
Rekorde sind bei Julien für den Schaukelstuhl
ZSC-Trainer Claude Julien ist in der Schweiz noch immer ungeschlagen, seine Mannschaft hat ihm zum Amtsantritt mit zehn Siegen einen Startrekord geschenkt. «Ehrlich gesagt mache ich mir nicht viel aus solchen Statistikrekorden. Ich bin stolz auf die Leistung des Teams, aber ich habe in der Kabine nach dem zehnten Sieg nicht gross darüber gesprochen. Ich habe den Jungs gratuliert, und dann galt der Fokus dem nächsten Spiel», sagt der Kanadier und ergänzt mit einem Schmunzeln: «Solche Zahlen kann ich irgendwann mal analysieren, wenn ich im Schaukelstuhl sitze – jetzt lebe ich im Moment.»
SCL Tigers zittern um Meier und Allenspach
Vor zwei Wochen war es Goalie Robin Meyer, vergangene Woche Captain Flavio Schmutz, und am Mittwoch haben die SCL Tigers die Vertragsverlängerung mit dem finnischen Stürmer Saku Mäenalanen bekannt gegeben. Geht das nun im Wochenrhythmus so weiter? «Es geht in diese Richtung», sagt Sportchef Pascal Müller. Durch die drei Unterschriften der drei erwähnten Spieler wurde die hohe Summe der Ende Saison auslaufenden Verträge zumindest schon mal von 19 auf 16 reduziert. Bis Weihnachten hofft Müller, dass das Gros des Kaders 2027/28 steht. Eine Herausforderung wird es für ihn sein, von den Schweizer Spielern Verteidiger Noah Meier und Stürmer Dario Allenspach halten zu können, die auf dem trockenen Markt einige Begehrlichkeiten ausgelöst haben. Für Meier interessiert sich unter anderem Fribourg, bei Allenspach könnte eine Spur nach Biel führen. Im Seeland war man schon bei seinem letzten auslaufenden Vertrag angetan von ihm.
Ambri im Zeichen des «Pink October»
Am Samstag steht das Heimspiel des HC Ambri-Piotta gegen Servette ganz im Zeichen des Kampfs gegen Brustkrebs. In Zusammenarbeit mit der Krebsliga Tessin färben sich anlässlich dieser Solidaritätsaktion sowohl Ambri als auch das Eis der Gottardo Arena pink. Die Mannschaft läuft in eigens entworfenen Spezialtrikots auf, um für Prävention zu sensibilisieren. Nach dem Spiel werden die Matchtrikots auf Ricardo.ch versteigert, um aktiv die Brustkrebsforschung zu unterstützen.
Bieler mit Bully-Schwäche
Mit sieben Niederlagen aus den ersten zehn Spielen ist der Saisonstart für den EHC Biel nicht wunschgemäss verlaufen. Einen Schwachpunkt legt die Statistik offen: Die Seeländer verlieren am meisten Bullys in der Liga - lediglich 45,45 Prozent konnten bislang gewonnen werden. Die Bullykönige kommen aus Lugano mit einem Wert von 53,97 Prozent.
HCD-Zadina in der CHL Top, in der NL Flop
Nach fünf Spielen in der Champions Hockey League hat der HCD-Stürmer Filip Zadina bereits acht Skorerpunkte auf dem Konto. Je vier Tore und Assists hat der Tscheche schon verbucht. Weniger rund läuft es Zadina in der National League. Nach elf Partien steht er lediglich bei fünf Punkten und skorte das letzte Mal vor zwei Wochen.
Einsatz von Rohrbach fraglich
Ex-Tiger Dario Rohrbach startete stark in seine Zeit beim SCB und buchte je vier Tore und Assists in neun Spielen. Der Einsatz des Stürmers am Wochenende ist nun aber fraglich. Er hat muskuläre Probleme und fehlte am Donnerstag im Training. Am vergangenen Samstag in Rapperswil-Jona musste er in der Endphase forfait geben, weil ihn Krämpfe plagten. Marco Lehmann ist derweil wieder voll im Training. Auch Goalie Connor Hughes trainierte wieder und sollte einsatzfähig sein. Und watson.ch hatte den Stürmer Iwan Morosow (26) mit dem SCB in Verbindung gebracht. Der Russe, der vor einem Jahr eine einmonatige Kokain-Sperre verbüsste und diese Saison bei Spartak Moskau nicht mehr zum Zug kam, ist gemäss Blick-Informationen aber kein Thema beim SCB. Die Berner verfügen bereits über sieben Ausländer, wobei noch nicht alle auf Touren gekommen sind.
Beinahe 13’000 Kilometer
Während dieser National-League-Saison wird Servette für die Auswärtsspiele 12’980 Kilometer zurücklegen. Damit reisen die Genfer beinahe doppelt so weit wie die SCL Tigers, die lediglich 6’560 Kilometer für ihre Auswärtsspiele vor sich haben. Am zweitweitesten reisen die Davoser mit 12’254 Kilometern, gefolgt von Lugano mit 12’172.
Bei Davos ist der NHL-Schweizer kein Thema mehr
Noch herrscht keine Klarheit über die Zukunft von Philipp Kurashev. Sein Vertrag bei den San Jose Sharks ist diesen Sommer ausgelaufen und nicht verlängert worden. Zunächst schloss der Stürmer eine Rückkehr in die Schweiz aus und hoffte darauf, bei einem NHL-Team unterzukommen. Derzeit weilt Kurashev in der Schweiz und wurde beim letzten Heimspiel des HC Lausanne im Stadion gesichtet. Die Waadtländer stehen beim Poker um den NHL-Schweizer nach Blick-Einschätzung auf der Poleposition. Auch Davos soll demnach mit dem 27-Jährigen verhandelt haben. Die Bündner haben sich mittlerweile aber mit Joseph Blandisi aus der KHL verstärkt. Somit dürfte Kurashev für den HCD kein Thema mehr sein.
Schlumpf könnte bald wieder fit sein – Prassl noch unklar
Die beiden Kloten-Spieler Dominik Schlumpf wie auch Raphael Prassl haben sich bei der 2:6-Niederlage am Samstag, 3. Oktober, verletzt. Der EHCK bestätigt auf Blick-Anfrage, dass Schlumpfs Zustand mittlerweile von Tag zu Tag beurteilt wird. Demnach könnte der Kloten-Verteidiger, der einen Kopftreffer erlitt, bald wieder zur Verfügung stehen. Währenddessen bleibt es noch offen, ob und wann Prassl diese Saison zu Einsätzen kommt. Derzeit werden noch ärztliche Zweit- und Drittmeinungen eingeholt. Der Kloten-Stürmer soll sich dann für eine für ihn passende Behandlungsmethode entscheiden, wie es seitens des EHCK heisst. Ein zeitlicher Rahmen ist noch nicht definiert. Prassl hat sich beim Spiel gegen Langnau am Knie verletzt.
Dahlström von Woche zu Woche
Beim 3:2-Auswärtssieg gegen Biel am vergangenen Samstag stand der Lugano-Stürmer Carl Dahlström noch in der Aufstellung der Tessiner. Gegen Davos wird der Schwede aber nicht zum Einsatz kommen. Dahlström hat eine Unterkörperverletzung erlitten. Sein Zustand wird wöchentlich beurteilt.
Heed ist bereit für die Rückkehr – Virtanen weiterhin verletzt
Nach zwei verpassten Spielen dürfte Ambris Verteidiger Tim Heed dieses Wochenende wieder zum Einsatz kommen. Der Schwede nahm wieder am Mannschaftstraining teil. Auch Jesse Virtanen steht wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Eis. Gemäss Tessiner Medien dürfte der finnische Verteidiger kommende Woche sein Saisondebüt geben.
Noch näher dran an deinem National-League-Klub
Folge jetzt deinem Lieblingsklub in der National League. So erhältst du auf dich zugeschnittene Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!
Folge jetzt deinem Lieblingsklub in der National League. So erhältst du auf dich zugeschnittene Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | ZSC Lions | 10 | 18 | 27 | |
2 | Genève-Servette HC | 11 | 4 | 21 | |
3 | SCL Tigers | 11 | 7 | 19 | |
4 | HC Fribourg-Gottéron | 11 | 9 | 18 | |
5 | Lausanne HC | 12 | -1 | 18 | |
6 | HC Ajoie | 12 | -6 | 16 | |
7 | HC Ambri-Piotta | 10 | -6 | 15 | |
8 | HC Lugano | 10 | 3 | 15 | |
9 | SC Bern | 9 | 1 | 14 | |
10 | EV Zug | 7 | 10 | 13 | |
11 | HC Davos | 11 | -4 | 13 | |
12 | SC Rapperswil-Jona Lakers | 11 | -14 | 11 | |
13 | EHC Biel | 10 | -4 | 10 | |
14 | EHC Kloten | 11 | -17 | 9 |
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.