Alexander Duda muss «Die Rosenheim-Cops» verlassen

Es war nicht seine Entscheidung
Alexander Duda muss «Die Rosenheim-Cops» verlassen
In wenigen Wochen steht schon wieder ein «Rosenheim-Cops»-Abschied an. Nachdem Marisa Burgers Abschied bekannt wurde, ist nun auch Serien-Urgestein Alexander Duda dran. Nach rund 20 Jahren verlässt er die Serie. Allerdings geht er nicht aus eigenem Antrieb.
Publiziert: vor 49 Minuten
- Alexander Duda (71) verlässt «Rosenheim-Cops» nach 17 Jahren, Entscheidung nicht freiwillig
- ZDF begründet Abschied: Staatsbeamte wie Dudas Rolle gehen mit 67 in Rente
- Marisa Burgers letzter Auftritt: 24.November, Folge «Es gabat an Abschied»
Alexander Duda (71) wird künftig kein Teil der «Rosenheim-Cops» mehr sein. Das hat der deutsche Schauspieler und Synchronsprecher im Gespräch mit «Bild» erzählt.
Für treue Fans der Serie dürfte es ein Schock sein. Seit 2006 spielt Duda die Rolle von Polizeidirektor Gert Achtziger. Wie Duda laut dem Bericht bestätigt, ist für ihn nach der aktuellen Staffel aber Schluss. Dudas Worte klingen wehmütig: Der Abschied von der Serie sei nicht seine Entscheidung gewesen.
«Konnte die Tränen nur mit Mühe zurückhalten»
«Ich finde es schade, dass das meine letzte Staffel wird», erzählt Duda. «Das war eine dramaturgische Entscheidung der Produktion und des ZDF. Ich hätte sicherlich auch in den nächsten Jahren noch gern weitergemacht», verrät Duda.
Der Sender und die Produktion hätten erklärt, dass die Figur Achtziger als Staatsbeamter mit 67 Jahren in Rente gehen müsse. «Deshalb hatte ich wenig Argumente auf meiner Seite», erinnert sich Duda. Er habe versucht, alternative Möglichkeiten für ein Fortbestehen seiner Figur zu finden, und vorgeschlagen, dass Achtziger als Polizeichef in Rente auftreten könnte. Das habe jedoch nicht in das Konzept gepasst.
Offenbar liegt Dudas letzter Drehtag bereits hinter ihm. «Meine Abschiedsklappe ist mir schwergefallen», erzählt er. «Es ist eine wunderbare Ausstiegsfolge, die quasi auf mich zugeschnitten ist. Zum ersten Mal taucht meine Ehefrau in der Serie auf», so der 71-Jährige. «Als wir fertig waren, konnte ich die Tränen nur mit Mühe zurückhalten.» Da ihm die Kolleginnen und Kollegen von den «Rosenheim-Cops» ans Herz gewachsen seien, fühle es sich für ihn wie eine Trennung im echten Leben an.
Alexander Duda hegt keinen Groll
Er versuche, negative Gefühle zu vermeiden, und hege auch keinen Groll, sagt Duda. Grundsätzlich findet er es aber «sehr schade», dass Schauspielerinnen und Schauspieler über 70 in vielen Reihen entlassen oder Serien eingestellt würden. Er selbst fühle sich noch «zu fit für den Ruhestand». Auch nach den «Rosenheim-Cops» wolle er weiter vor der Kamera und auf der Theaterbühne stehen. «Meiner Zukunft schaue ich gelassen entgegen. Ich schaue, was kommt. Ich möchte definitiv weiterarbeiten.»
Duda ist noch dabei, wenn auch eine andere liebgewonnene Figur die Serie verlässt. Schon zuvor wurde bekannt, dass Marisa Burger (53) künftig nicht mehr als Polizeisekretärin Miriam Stockl zu sehen sein wird. Ihr letzter Auftritt wird am 24. November um 19.25 Uhr im ZDF ausgestrahlt – in der Folge «Es gabat an Abschied».
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