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Sunday, November 1, 2026

Curling-EM: Final – Schweden zu stark: Schweizerinnen müssen sich mit Silber begnügen

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Für das neu formierte Schweizer Curling-Team hat es an der EM im tschechischen Ostrava knapp nicht zum Titel gereicht. Skip Alina Pätz, Selina Witschonke, Stefanie Berset und Renée Frigo mussten sich nach einer 2:7-Finalniederlage gegen Schweden mit Silber begnügen.

Im Duell der beiden besten Teams des Turniers, sowohl die Schweiz als auch Schweden waren mit 6 Spielen aus 6 Siegen in den Final marschiert, leisteten sich die Schweizerinnen zu viele Fehler. Während bei Pätz und Co. der ein oder andere Stein misslang, brachten die Schwedinnen auch schwierige Versuche gerade noch zielbringend an.

Schwedinnen quasi fehlerlos

Mit dem Recht des letzten Steins hatte das Team vom CC Genf zu Beginn eigentlich die Vorteile auf seiner Seite. Doch nach einem Nuller-End zum Auftakt stahlen die Schwedinnen im 2. End einen Stein. Den Schweizerinnen gelang zwar umgehend der Ausgleich zum 1:1, direkt im nächsten End sorgte Schweden mit einem Zweierhaus jedoch bereits für eine erste Differenz.

Die Entscheidung fiel dann im 6. End. Mit einem Dreierhaus lenkten Isabella Wrana, Almida de Val, Moa Dryburgh und Maria Larsson die Partie endgültig in ihre Richtung. Mit einem Spielstand von 2:6 zwei Ends vor Schluss war die Situation für die Schweizerinnen bereits aussichtslos.

Im 7. End riskierte die Schweiz noch einmal viel. Doch das ging nicht auf. Nach einem weiteren gestohlenen Stein der Schwedinnen gaben Pätz und Co. auf. Witschonke und Pätz, die bis letzte Saison im Team von Silvana Tirinzoni spielten, verloren nach 28 Siegen hintereinander erstmals wieder ein EM-Spiel.

Männer-Final am Nachmittag

Ab 14:00 Uhr werden auch die Männer-Medaillen vergeben. Italien und Schottland treffen im Final aufeinander (live bei SRF).

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