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Sunday, November 1, 2026

Rennstall boykottiert die Rennen in Katar

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Zoff in der MotoGP eskaliert

Rennstall boykottiert die Rennen in Katar

Yamaha hat angekündigt, aufgrund der Spannungen im Nahen Osten nicht am GP von Katar teilzunehmen.

Publiziert: vor 13 Minuten

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Carlo SteinerRedaktor Sport

Knatsch in der MotoGP: Yamaha hat wenige Stunden nach dem GP in Malaysia entschieden, sich vom nächsten Grossen Preis von Katar (6. bis 8. November) zurückzuziehen.

Der Franzose Fabio Quartararo (27, WM-Neunter) und der Spanier Alex Rins (30, 19.) vom Werksteam (Monster Energy) sowie der Australier Jack Miller (30, 17.) und der Portugiese Miguel Oliveira (31, 20.) vom Privatteam (Prima Pramac) greifen somit erst in Portimao (Por, 20. bis 22. November) wieder ins Geschehen ein.

Der japanische Rennstall mit italienischer Lizenz protestiert damit gegen das umstrittene Vorhaben der MotoGP, das Rennen im Wüstenstaat wie geplant durchzuführen. «Nach erneuter Bewertung der Lage im Nahen Osten sieht Yamaha keine ausreichenden Gründe, die bestehenden unternehmensweiten Reisebeschränkungen zu ändern», begründet Yamaha seinen Entscheid in einer Stellungnahme.

MotoGP sieht keine Gründe für eine Absage

«Die MotoGP ist enttäuscht über Yamahas Entscheidung», erklärt der Veranstalter. «Wir sind uns zwar bewusst, dass das Team einer umfassenderen Unternehmensrichtlinie unterliegt, die Reisen in den Nahen Osten einschränkt, glauben jedoch nicht, dass diese Entscheidung die allen Beteiligten der Meisterschaft gegebenen umfassenden Zusicherungen widerspiegelt.» In Rücksprache mit dem Staat Katar und unabhängigen Sicherheitsberatern lägen keine Informationen vor, die eine Änderung der Pläne rechtfertigen würden.

Neben den vertraglichen Auswirkungen der Yamaha-Entscheidung auf die Vereinbarungen mit der MotoGP und der IRTA (Vereinigung der Teams, Anm. d. Red.) hat Yamahas Nichtteilnahme auch sportliche Konsequenzen. Etwaige sportliche Folgen werden von der FIM (Internationaler Motorradverband, Anm. d. Red.) gemäss dem Reglement gehandhabt. Alle anderen Teams haben sich bereit erklärt, in Katar zu starten, was die MotoGP in ihrer Reaktion ausdrücklich begrüsst.

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