Krebserkrankung des Papsts – «Möge Gott ihn behüten» – Reaktionen auf Diagnose von Leo XIV.

Krebserkrankung des Papsts «Möge Gott ihn behüten» – Reaktionen auf Diagnose von Leo XIV.
Leo XIV. ist operiert worden. Staatschefs weltweit äussern ihre Anteilnahme und Genesungswünsche.
Leo XIV. ist an Lungenkrebs erkrankt. Dies gaben die Ärzte des 71-Jährigen am Dienstagabend nach einer Operation in der Gemelli-Klinik von Rom bekannt. Demnach musste dem Oberhaupt von weltweit 1.4 Milliarden Angehörigen der römisch-katholischen Kirche der untere Lappen der rechten Lunge entfernt werden, weil sich dort ein Knoten befand. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um ein sogenanntes Lungenadenokarzinom handelt.
Die Diagnose löst internationales Echo aus. UNO-Generalsekretär António Guterres wünscht Papst Leo eine rasche Erholung. EU‑Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schickt auf X ebenfalls ihre «besten Wünsche» und schreibt, Papst Leos Gelassenheit und Stärke seien eine Inspiration für alle. US-Aussenminister Marco Rubio schrieb auf X, seine Frau Jeanette und er würden für Papst Leo beten. «Möge Gott ihm Kraft geben.»
Auch der indische Premierminister Narendra Modi freut sich, dass die Operation erfolgreich verlaufen ist. «Ich wünsche ihm schnelle Genesung und weiterhin gute Gesundheit», schreibt Modi auf X. Der kanadische Premierminister Mark Carney sprach im Namen aller Kanadierinnen und Kanadier die Unterstützung für den Papst aus. «Seine Heiligkeit ist eine Quelle der Hoffnung und Inspiration für Milliarden rund um die Welt», schrieb er auf X.
Australiens Premier Anthony Albanese übermittelte ebenfalls Genesungswünsche. «Wir hoffen und beten für eine schnelle Erholung», schrieb er auf X. Papst Leo XIV. sei eine Stimme des Friedens, der Menschlichkeit und der Vernunft.
Auch der deutsche Bundespräsident wünscht dem Papst eine vollständige Genesung. «Die Stimme des Papstes zu den aktuellen Fragen und Herausforderungen unserer Zeit ist für viele Menschen weltweit, auch in Deutschland, über die konfessionellen Grenzen hinaus von besonderer Bedeutung und wertvoll», so Frank-Walter Steinmeier zur Nachrichtenagentur KNA.
Aus Burundi kamen ebenfalls Genesungswünsche. Präsident Évariste Ndayishimiye übermittelte dem Papst nach der erfolgreichen Operation im Namen der Bevölkerung seine Anteilnahme. «Möge Gott ihn behüten und stärken.» Perus Präsidentin Keiko Fujimori schrieb auf X, die Bevölkerung habe die Nachricht über die Gesundheit des Papstes mit tiefer Trauer aufgenommen. Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez übermittelte ebenfalls die Zuneigung und Solidarität ihres Landes.
Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen wünschte dem Papst im Namen der Bevölkerung Ruhe und Zuversicht bei seiner Genesung. Er hoffe, dass Leo XIV. bald wieder zu Kräften komme, um seine geistlichen und weltlichen Aufgaben weiterhin mit derselben Überzeugung zu erfüllen.
Bereits vor der Operation hatten Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella und Regierungschefin Giorgia Meloni dem Papst Genesungswünsche übermittelt. Meloni versicherte ihm am Sonntag die Unterstützung der italienischen Regierung.
Zuversichtlich äusserte sich auch Leos älterer Bruder Louis Prevost. Er habe nach dem Eingriff am Dienstag eine Nachricht von einem engen Mitarbeiter des Papstes erhalten, wonach Leo wach sei, sich gut fühle und keine Schmerzen habe. Das sagte Prevost dem US-Sender Newsmax. Er sei sich sicher, sein Bruder sei in der Gemelli-Klinik in Rom in guten Händen. «Wir hoffen das Beste», sagte er.
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