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Wednesday, September 2, 2026

Beni Thurnheer verrät, wie hoch sein Lohn war

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  • TV-Legende Beni Thurnheer hat an einer Buchlesung auf einem Elektrosolarboot auf dem Rhein seine früheren Löhne offenbart.
  • Zu Spitzenzeiten verdiente er mit Live-Zuschlägen und Sendungen wie «Benissimo» rund 200’000 Franken im Jahr.
  • Ein Viertel der Summe machten auch Moderationen bei Firmenanlässen aus, erzählt der Kult-Moderator gegenüber 20 Minuten.
  • Thurnheer betont: «Beim Schweizer Fernsehen verdiente man keine Millionen wie in Deutschland.»

Auch mit 77 Jahren ist Beni Thurnheer immer noch umtriebig. Während die pensionierte TV-Legende im Sommer als Fan bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Nordamerika weilte, war der ehemalige Moderator und Reporter nun bei der Abschlussfahrt der diesjährigen Neuhauser Literaturboote als Stargast dabei.

Am Rheinquai in Neuhausen ging die muntere Fahrt auf einem Elektrosolarboot los, auf dem «Beni national» gemäss dem Lokalmedium «Schaffhausen24» aus seinem 2025 herausgegebenen Buch «Beni Thurnheer reist um die Welt (siehe Kreditkarte)» vorlas.

Beni Thurnheer: «Alle europäischen Länder auf Kosten der Konzessionszahler besucht»

Der Titel des Buches ist an Anekdoten seiner zahlreichen Reisen angelehnt, die Thurnheer beim Anblick seiner Kreditkartenabrechnungen durch den Kopf schiessen. «Bei den Kreditkartenabrechnungen merkt man in diesen 15 Jahren auch einen gewissen Reifeprozess. Andere würden sagen: einen Alterungsprozess», meinte der frühere Kult-Moderator.

Mit Sendungen wie «Benissimo» erreichte Thurnheer nationalen Bekanntheitsstatus.

Mit Sendungen wie «Benissimo» erreichte Thurnheer nationalen Bekanntheitsstatus.SRF

In seiner illustren Laufbahn konnte Thurnheer über 100 Länder besuchen, wobei viele der Reisen Dienstreisen für seinen jahrzehntelangen Arbeitgeber SRF waren. Er habe «alle europäischen Länder auf Kosten der Konzessionszahler besucht», witzelte er.

200’000 Franken Lohn zu Spitzenzeiten beim SRF

Auch zu seinen Löhnen beim Schweizer Fernsehen gab der Winterthurer auf Nachfrage des Moderators des Schiff-Talks bereitwillig Auskunft. «Mein erster Vertrag 1973 lag bei 3000 Franken. Es ging dann immer weiter aufwärts bis zur Lohnklasse 14, da war Schluss – ausser man ist Chef. Das waren etwa 8000 Franken», blickte Thurnheer zurück.

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Zu Spitzenzeiten habe er mit Live-Zuschlägen und Quotenknüllern wie «Benissimo» total rund 200’000 Franken im Jahr verdient. Ein Viertel der Summe machten auch Moderationen bei Firmenanlässen aus, erzählt der Kult-Moderator gegenüber 20 Minuten.

Der langjährige Nati-Kommentator stellte aber klar: «Beim Schweizer Fernsehen verdiente man keine Millionen wie in Deutschland, und heute verdient sowieso keiner mehr so viel wie früher.»

Florian Gnägi

Florian Gnägi (flo) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten im Ressort Sport. Seine grösste Expertise hat er auf den Themengebieten Fussball und Tennis.

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