Kind fast ertrunken: Trump hätte 10-jährigen Bub «wohl nicht gerettet»
Kind fast ertrunken
Trump hätte 10-jährigen Bub «wohl nicht gerettet»
Ein 16-jähriger Rettungsschwimmer rettet in Kalifornien einen Jungen aus den Fluten und wird im Weissen Haus geehrt. Doch Donald Trump sorgt mit einem bizarren Kommentar für Empörung.
Publiziert: 18.08.2026 um 21:00 Uhr
Aktualisiert: 18.08.2026 um 21:24 Uhr
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- Trump ehrt Rettungsschwimmer Ryder W. im Weissen Haus am 17. August
- Mit Witz über fehlende Hilfeleistung sorgt Trump für Empörung in sozialen Medien
- Ryder rettete 10-jährigen Jungen in Kalifornien trotz gefährlicher Wellen
Mattia JutzelerRedaktor News
Eigentlich sollte bei diesem Treffen im Weissen Haus ein junger Held geehrt werden. Bei einem Badeausflug an die Küste Kaliforniens wurde der 10-jährige Nathanial R.* im Meer von den Wellen erfasst und umgerissen.
Zu Hilfe eilt ihm der nur 16-jährige Rettungsschwimmer Ryder W.* Er schwimmt zu dem Bub raus, hält ihn fest und schwimmt mit ihm zusammen Richtung Strand. Die grossen Wellen ziehen die beiden dabei mehrmals beinahe unter Wasser. Mithilfe eines zweiten Rettungsschwimmers gelangen die beiden schliesslich ans Ufer.
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«Du hast Glück, dass ich nicht im Dienst war»
US-Präsident Donald Trump (80) lud Ryder daraufhin ins Weisse Haus ein, um den Mut dieses «echten Helden» zu würdigen. Die Heldentat des Teenagers gerät bei dem Treffen jedoch in den Hintergrund. Grund dafür ist eine kuriose Aussage von Trump, wie etwa das Magazin «People» berichtet.
Den 10-jährigen Nathanial, der bei diesem Treffen ebenfalls dabei ist, spricht der US-Präsident direkt auf seine Rettung an. «Ich weiss nicht, ob ich es tun würde. Ich würde es wahrscheinlich nicht tun», meint Trump und fügt mit einem Lachen hinzu: «Du hast Glück, dass ich an diesem Tag nicht im Dienst war.»
«Der Bub ist ja kein Milliardär»
Trumps Aussage sorgt auf den sozialen Medien für viel Empörung. «Natürlich würde er nicht helfen. Der Bub ist ja kein Milliardär oder Millionär, also hätte er nichts davon», schreibt etwa eine Userin auf X. «Selbstverständlich würde er das nicht tun. Er hat immer nur an sich selbst gedacht», kommentiert jemand anderes.
Andere sehen in Trumps Spruch einen harmlosen Witz. «Es ist traurig, dass so eine unglaubliche Rettungstat in etwas Negatives verdreht wird. Erbärmlich», meint ein User auf X.
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