Entscheid des Bundesrats – Mehr Geld für Lokalradios und Regionalfernsehen ab 2027

- Konzessionierte Lokalradios und Regionalfernsehstationen erhalten ab kommendem Jahr mehr Geld aus den Empfangsgebühren.
- Neu gibt es auch Bundesgeld für allgemeine Fördermassnahmen, etwa für die Aus- und Weiterbildung von redaktionell tätigen Medienschaffenden.
- Die vom Bundesrat beschlossenen Neuerungen treten am 1. Januar 2027 in Kraft.
Beschlossen wurden die nötigen Änderungen im Radio- und Fernsehgesetz Ende 2025 vom Parlament. Für Lokalradios mit Konzession und für regionale Fernsehstationen gibt es nun 7 Prozent des gesamten Ertrags aus der Empfangsgebühr.
Damit stünden zusätzliche rund 9 Millionen oder insgesamt 95 Millionen Franken zur Verfügung, schreibt der Bundesrat. Das Parlament hatte eine Bandbreite zwischen 6 und 8 Prozent vorgegeben.
In der allgemeinen Medienförderung legte der Bundesrat zudem die Beiträge für die kommenden zwei Jahre fest. 2027 und 2028 stehen zum Beispiel für Aus- und Weiterbildungsinstitutionen für redaktionell tätige Medienschaffende je 1.5 Millionen Franken bereit.
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