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Friday, September 11, 2026

Nicht nur Okafor: Auch andere Stars traten wegen Trainer zurück

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  • Noah Okafor (26) tritt aus der Schweizer Nati zurück, weil Trainer Murat Yakin Vereinbarungen nicht eingehalten habe.
  • Ähnliche Trainer-Konflikte brachten auch andere Stars zum Rücktritt – darunter Robert Lewandowski, Sofyan Amrabat und Robin Olsen.
  • Lewandowski kehrte nach nur vier Tagen zurück, nachdem sein Coach das Amt niederlegte und er wieder als Captain nominiert wurde.

Noah Okafor macht Schluss – zumindest vorerst. Der Angreifer gab am Donnerstag seinen Nati-Rücktritt bekannt. Es sei ihm nicht leichtgefallen, hält der 26-Jährige fest. Er attackierte dabei Nati-Trainer Murat Yakin. Sprach von Vereinbarungen, die nicht eingehalten wurden. Unter Yakin wolle der Stürmer nicht mehr für die Schweiz spielen.

Okafor ist nicht der erste Spieler, der aufgrund eines Konfliktes mit dem Nationaltrainer aus der Landesauswahl zurücktrat. Hier eine Auswahl:

Der gesamte Post von Noah Okafor

Robert Lewandowski (Polen)

Der mit Abstand grösste Name auf der Liste. Der zweifache Weltfussballer gab am 8. Juni 2025 seinen Abschied von Polens Elf bekannt. Hintergrund war, dass ihm Cheftrainer Michal Probierz die Captain-Binde abnahm. Lewandowski erklärte, dass er nicht mehr unter Probierz auflaufen werde. Nur vier Tage nach Beginn der Kontroverse trat der Coach zurück, Lewandowski wurde aufgeboten und vom neuen Coach wieder als Captain für die Länderspiele nominiert.

Sofyan Amrabat (Marokko)

An der WM spielte Mittelfeld-Ass Sofyan Amrabat nur eine kleine Rolle. Der WM-Held von 2018 kam nur zu drei Einsätzen. Nur im abschliessenden Gruppenspiel agierte er von Beginn an. Am Mittwoch schrieb er ein ähnliches Statement wie Okafor. «Es war eine sehr schwierige Entscheidung, aber ich fühle mich nicht in der Lage, die Nationalmannschaft unter der Führung des aktuellen Cheftrainers weiterhin zu repräsentieren. Deshalb erkläre ich, dass ich für Berufungen nicht zur Verfügung stehe, solange er im Amt bleibt», so der 30-Jährige.

Amrabat war gar nicht zufrieden.

Amrabat war gar nicht zufrieden.IMAGO/APL

Pape Gueye (Senegal)

Nach der bitteren WM-Niederlage gegen Belgien gab Pape Gueye sofort seinen Abschied bekannt. Auf Instagram schrieb er: «Ich kündige an, dass ich in der Nationalmannschaft pausieren werde, solange dieses Trainerteam im Amt ist.» Wie es weitergeht mit dem defensiven Mittelfeldspieler von Villarreal, ist noch unklar.

Gueye will nur unter neuen Trainern spielen.

Gueye will nur unter neuen Trainern spielen.IMAGO/Newscom World

Robin Olsen (Schweden)

Jahrelang hütete Robin Olsen den Kasten der Schweden. Mitten in der Qualifikation für die WM 2026 gab er seinen Rücktritt aus dem Team bekannt. Dies, nachdem ihn der Coach als Nummer eins absetzen wollte. «Er rief mich an und sagte, er würde mich ersetzen. Da hatte ich das Gefühl, dass er ein Trainer ist, unter dem ich nicht arbeiten möchte.»

Robin Olsen wurde degradiert.

Robin Olsen wurde degradiert.IMAGO/TT

Was hältst du davon, wenn ein Spieler wegen Differenzen mit dem Trainer aus der Nationalmannschaft zurücktritt?

Sven Forster

Sven Forster (fss) arbeitet seit 2018 für 20 Minuten. Er ist seit Anfang 2024 als Blattmacher im Einsatz. Dazu leitet er seit September 2024 das Sportressort.

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