«Diese Frage könnte man sich einfach sparen»: Darum wurde Ski-Ikone Riesch nie Mutter
«Diese Frage könnte man sich einfach sparen»
Darum wurde Ski-Ikone Riesch nie Mutter
Nach 13 Jahren ging die Ehe von Maria Riesch in die Brüche. In einem Interview erklärt sie jetzt, wieso sie nie Mutter wurde. Und sie sagt auch, warum sie im Pass immer noch den Namen ihres Ex-Mannes trägt.
Publiziert: vor 11 Minuten
Darum gehts
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- Maria Riesch (41) spricht über Kinderwunsch, Scheidung und neuen Partner Johann Schrempf
- Sie wollte keine Kinder, empfindet Nachfragen dazu als «unverschämt»
- Seit 12 Jahren im Ruhestand, dreifache Olympiasiegerin, 13 Jahre verheiratet
Andrea CattaniTagesleiter Sport
Mittlerweile zwölf Jahre ist es her, seit die deutsche Ski-Ikone Maria Riesch (41) ihre Karriere für beendet erklärt hatte. Zuletzt sorgte sie in den vergangenen Monaten vor allem mit der Scheidung nach 13 Jahren Ehe von Ex-Mann Marcus Höfl (52) und der neuen Beziehung mit Kreuzfahrt-Manager Johann Schrempf für Schlagzeilen (66).
In einem Interview mit der deutschen «Bild» erklärt die dreifache Olympiasiegerin nun, warum aus ihrem ursprünglichen Kinderwunsch nichts wurde und wieso in ihrem Pass noch immer der Name des Ex-Partners steht.
Das Warten auf den Mutterwunsch
Eigentlich, so Riesch, habe sie schon während der aktiven Karriere klare Vorstellungen gehabt, was die Kinderplanung anbelangt. Wenn die Ski dann mal an den Nagel gehängt sind, sollte die Familie folgen. Doch es kam anders. Die neu gewonnene Freiheit als Ex-Spitzensportlerin wollte Riesch dann plötzlich nicht mehr einfach so aufgeben. «Erst dachte ich: ‹Wahrscheinlich dauert es ein paar Jahre, bis der Mutterwunsch kommt.› Aber er kam nicht.»
Dafür, keine Kinder bekommen zu haben, müsse sie sich bis heute rechtfertigen. Die Frage nach dem Warum findet Riesch «unverschämt». Denn: «Ich wollte keine. Aber es gibt ja auch Frauen, bei denen es nicht geklappt hat und denen es vielleicht schwerfällt, darüber zu sprechen. Deswegen finde ich: Diese Frage könnte man sich einfach sparen.»
«Offen gesagt, ist es mir ein zu aufwendig»
Nun heisst der Partner der früheren deuschen Ski-Königin nicht mehr Marcus Höfl, sondern Johann Schrempf. Und statt der Kinder-Diskussion steht hier die Frage nach einer erneuten Ehe im Raum. Gegenüber «Bild» sagt Riesch bloss: «Wir reden da schon drüber, aber im Moment ist noch nichts geplant.»
Spätestens bei einem weiteren Gang vors Standesamt müssten dann endgültig auch im deutschen Pass von Maria Riesch Änderungen vorgenommen werden. Dort nämlich heisst die 41-Jährige immer noch Höfl-Riesch. Mit Sentimentalitäten für die verflossene Liebe hat das aber nichts zu tun. «Offen gesagt, ist es mir ein bisschen zu aufwendig, das alles ändern zu lassen. Das ist ja nicht nur der Pass, sondern überall, wo man mit seinem Namen registriert ist», erklärt Riesch.
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