«War ein Vorbild»: Hunderte Fans nehmen Abschied von Ralf Richter

- In Bochum hat eine Trauerfeier für Kult-Schauspieler Ralf Richter (1957–2026) stattgefunden.
- Rund 200 geladene Gäste, darunter Henning Baum und Martin May, nahmen im Dampfgebläsehaus der Jahrhunderthalle Abschied.
- Hunderte Fans kamen ebenfalls; Richters Sohn Maxwell sagte, die grosse Anteilnahme tröste ihn.
In Bochum hat am Samstag eine Trauerfeier für Schauspieler Ralf Richter (1957–2026) stattgefunden. Laut WDR hatte Richters Sohn Maxwell (44) etwa 200 Trauergäste dazu eingeladen, im Dampfgebläsehaus der Bochumer Jahrhunderthalle Abschied zu nehmen.
«Der letzte Bulle»-Star Henning Baum (54) war laut «Bild»-Zeitung einer der Trauergäste. Richter sei für ihn ein Vorbild gewesen, erklärte der Schauspieler. Regisseur Peter Thorwarth (55) und Richters «Das Boot»-Kollege Martin May (65) waren dem Bericht zufolge ebenfalls vor Ort.
Ralf Richter wurde von Hunderten Fans verabschiedet
Auch Schauspieler Claude-Oliver Rudolph (69) oder Prominente wie Kalle Schwensen (73) haben laut WDR an der Trauerfeier teilgenommen. Zudem sind Hunderte Fans dem Bericht zufolge gekommen, um sich von Ralf Richter zu verabschieden. Auf einem grossen Bildschirm vor der Halle wurden Filmausschnitte gezeigt.
Auch wenn Familie und Freunde bei der Trauerfeier unter sich blieben, habe sich Maxwell Richter über die Aufmerksamkeit der Fans und der Öffentlichkeit gefreut, sagte er im WDR. Dass so viele Leute gekommen seien, tröste ihn. Seinem Vater seien die Fans wichtig gewesen, schliesslich hätten sie ihn zur Ruhrpottikone gemacht.
Er litt an COPD und einer Herzunterfunktion
Ralf Richter ist Mitte September im Alter von 69 Jahren gestorben. Das hatte sein Sohn Maxwell Richter damals auf Instagram bekannt gegeben. «In der vergangenen Nacht ist unser Vater, Ralf Richter, verstorben», hiess es in dem Post. Und weiter: «Für uns ist gerade eine Welt stehen geblieben.»
Über die Umstände sprach der Sohn mit der «Bild»-Zeitung. Seinem Vater sei es seit Längerem gesundheitlich sehr schlecht gegangen, sagte er dem Blatt: «Er litt an COPD und einer Herzunterfunktion. Eine Vene zum Herzen hat nicht mehr richtig gearbeitet.» Richter habe deshalb bereits vor einigen Monaten in einer Klinik gelegen. «Danach hat er weiter abgebaut.»
Richter hatte eine lange Karriere
Ralf Richter hatte zunächst in Wolfgang Petersens (1941–2022) Welterfolg «Das Boot» aus dem Jahr 1981 auf sich aufmerksam gemacht. Hier spielte er Zentralemaat Frenssen. Auch in den kultigen Ruhrpott-Komödien «Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding» und «Was nicht passt, wird passend gemacht» von Filmemacher Peter Thorwarth war er zu sehen.
Für Fernsehproduktionen wie «Ein Fall für zwei», «Der Alte», «Alarm für Cobra 11» oder den «Tatort» stand Richter im Lauf der Jahre ebenso vor der Kamera.
Welchen Ralf-Richter-Film würdest du am ehesten noch einmal schauen?
Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?
Hier findest du Hilfe:
Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen
Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen
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Ammar Jusufi (amj), Jahrgang 2001, arbeitet seit November 2024 für 20 Minuten. Nach seinem Praktikum im Ressort Ostschweiz ist er nun Redakteur im Ressort People.
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