FBI-Bericht verrät: Russland soll Morde in den USA und Europa geplant haben
FBI-Bericht verrät
Russland soll Morde in den USA und Europa geplant haben
Russlands Geheimdienste sollen Mordanschläge in den USA und Europa geplant haben. Laut US-Behörden wurden Zielpersonen überwacht und angeworbenen Tätern hohe Summen versprochen. Das FBI konnte die Pläne teils vereiteln.
Publiziert: vor 24 Minuten
Darum gehts
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- US-Anklage: Russlands Geheimdienste planten Anschläge und Morde in den USA und Europa
- Ein Netzwerk bot Personen 40'000 Dollar für Mord an Dissidenten
- FBI vereitelte Pläne, Netzwerk aktiv seit zwei Jahren
Janine EnderliRedaktorin News
Mordpläne, Überwachung, hohe Summen: Russlands Geheimdienste sollen in den USA und Europa gezielte Anschläge vorbereitet haben. Das geht aus einer Anklage der US-Behörden hervor. Fünf Verdächtige sind demnach angeklagt und werden noch gesucht.
Laut einer vor einem Bundesgericht in Manhattan veröffentlichten Anklageschrift soll ein Netzwerk mit Verbindungen zu den russischen Geheimdiensten Menschen in den USA und anderen Ländern dafür bezahlt oder ihnen Geld angeboten haben, um ausgesuchte Zielpersonen zu überwachen – mit dem späteren Ziel, sie zu töten. Das Netzwerk existiere bereits seit zwei Jahren.
Anschläge in verschiedenen Teilen der Welt geplant
Doch damit nicht genug: Die angeworbenen Personen sollen ausserdem aufgefordert worden sein, Terroranschläge auf zivile und militärische Infrastruktur in europäischen Ländern zu verüben, die als Unterstützer der Ukraine gelten.
Das FBI erklärte, die Pläne dank «unermüdlicher Arbeit» vereitelt zu haben. Russische Geheimdienstmitarbeiter hätten demnach Menschen in den USA und weltweit einschüchtern, bedrohen oder töten wollen.
Anhänger des Netzwerks sollen Anschläge und Morde in verschiedenen Teilen der Welt geplant haben. In einigen Fällen sollen solche Taten sogar tatsächlich ausgeführt worden sein – auch in den USA.
«Arm des russischen Apparats»
Die Mitteilung bezeichnet das Netzwerk als «einen der Arme» des russischen Apparats, der für Auslandseinsätze zuständig sei.
Zunächst nahm das Netzwerk russische Dissidenten und Deserteure ins Visier, später zunehmend auch Verbündete der Ukraine.
In den USA soll das Netzwerk einen Mann angeworben haben, um einen russischen Dissidenten auszuspionieren und zu töten. Der Mann überwachte die Zielorte und lieferte Fotos und Videos – lehnte aber die angebotenen 40'000 Dollar für den Mord ab. Daraufhin soll der russische Geheimdienst weitere Helfer gesucht haben.
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