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Thursday, October 15, 2026

IPFire repariert die Namensauflösung für VPN-Clients

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IPFire 2.29 Core Update 204 ist verfügbar. Die neue Version behebt einen Fehler bei der Namensauflösung für VPN-Clients und aktualisiert zahlreiche Systempakete.

Bei IPFire handelt es sich um eine Linux-Distribution für den Einsatz als Firewall und Netzwerkgateway. Sie bietet unter anderem VPN- und Intrusion-Prevention-Funktionen. Einen Überblick über die DNS-Umstellung im vorigen Update finden Interessierte im iX-Bericht zum Core Update 203.

Mit dem Core Update 203 hatte IPFire den DNS-Resolver Unbound durch Knot Resolver ersetzt. Danach konnten Clients, die über IPsec, WireGuard oder OpenVPN verbunden waren, keine Namen mehr auflösen: Knot Resolver schickte seine Antworten mit der falschen Quell-IP-Adresse. Das Core Update 204 korrigiert das Problem, wie das Open-Source-Projekt in den Release Notes erklärt.

Für die Korrektur waren laut IPFire größere Änderungen an der Ein- und Ausgabeschicht von Knot Resolver nötig. Das Projekt hat diese Änderungen an dessen Entwickler weitergegeben.

Das Intrusion Prevention System kann nun Julio Liras Regelsatz „Advanced Phishing Protection“ als Regelquelle nutzen. Außerdem importiert IPFire WireGuard-Konfigurationen wieder korrekt, wenn sie mehrere durch Leerzeichen getrennte Subnetze enthalten. Der Kernel basiert jetzt auf Linux 6.18.54.

Auch zahlreiche Komponenten erhalten neue Versionen, darunter Knot Resolver 6.4.2, OpenSSH 10.4p1 und OpenSSL 3.6.5. Bei den Add-ons kann Zabbix nun Messwerte von Knot Resolver erfassen; der Observium Agent meldet den Status des Apache-Webservers. Zudem behebt das Update einen Fehler, durch den Avahi beim Herunterfahren hängen bleiben konnte.

Die experimentellen RISC-V-Builds sind nun auf Prozessorkerne mit Out-of-Order-Ausführung abgestimmt. Laut Projekt bleiben sie dabei mit der RVA22-Basis kompatibel und nutzen Verbesserungen von RVA23. IPFire 2.29 Core Update 204 steht auf der Projektseite zum Download bereit.

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