1. Spieltag National League – Transfers schlagen ein: 11 Neue erzielen 16 Tore

Zum Auftakt der neuen National-League-Saison lassen die Neuzugänge die Herzen höher schlagen.
Es war ein torreicher Auftaktabend am Dienstag in der National League. Die 44 Treffer (das Penaltyschiessen in Pruntrut ausgeklammert) lagen deutlich über dem Schnitt von 38 für eine Vollrunde (sieben Spiele) aus der Vorsaison.
Grossen Anteil daran hatten die Neuzugänge: Mit 16 Toren ging ein gutes Drittel auf ihr Konto, verteilt auf elf Schulterpaare.
Häufig den Startschuss geliefert
Gar keine Anfangsschwierigkeiten bekundete Jeff Skinner. Der NHL-Routinier, neu in Diensten von Biel, traf nach nur 37 Sekunden gegen Meister Freiburg und erzielte damit das allererste Tor der neuen Saison. Später zeichnete der 34-Jährige beim 4:2-Sieg auch noch für das zwischenzeitliche 2:2 verantwortlich.
Allgemein setzten sich die Neuen erstaunlich häufig als «Dosenöffner» in Szene. Sechs der elf Tore waren gleichbedeutend mit dem ersten Saisontreffer des jeweiligen Teams: Neben Skinner trafen auch Nathan Schnarr (Ambri), Dario Rohrbach (Bern) und Vinzenz Rohrer (Zug) jeweils zum 1:0. Kristian Tanus (Ajoie) und Simon Knak (ZSC) gelang jeweils der Ausgleich zum 1:1.
Der neue Lions-Stürmer Knak zeigte sich nach dem 5:3 gegen Bern zufrieden: «Ich fühle mich pudelwohl hier. Heute Abend ist alles aufgegangen. So habe ich mir den Start in die Saison erhofft.»
Baranduns überraschender Doppelpack
Zu den bereits genannten Einfach-Torschützen gesellen sich Chris Egli (EVZ), Olle Lycksell (Lugano) und Ken Jäger (Davos). Wie Skinner beim Debüt gleich doppelt erfolgreich waren der neue Kloten-Finne Arttu Ruotsalainen sowie Rohrer und Knak.
Mit Davyd Barandun (Bern) schaffte gar ein Verteidiger eine Doublette – und das kommt beim 26-Jährigen doch überraschend: Zuvor hatte er in neun Jahren beim HCD gerade mal sechs Tore erzielt.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.