Surreale Bilder aus Las Vegas: So hast du die Bike-Stars Flückiger und Keller noch nie gesehen
Surreale Bilder aus Las Vegas
So hast du die Bike-Stars Flückiger und Keller noch nie gesehen
Mountainbikes in der Glitzerwelt: Das Team Thömus-Maxon erlebt in Las Vegas surreale Stunden, bevor es zum Weltcup in Utah geht. Star-Bikerin Alessandra Keller schwärmt: «Die Stadt wirkt wie aus dem Legoland.»
Publiziert: vor 19 Minuten
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- Mountainbike-Team posiert in Las Vegas vor weltbekanntem Ortsschild
- Team kombiniert Weltcup in Utah mit Training in Moab und Sightseeing
- Rennen in Soldier Hollow: Cross-Country live am 20. September um 21.30 Uhr auf SRF 2
Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport
Da muss man zweimal hinschauen. Will uns das Mountainbike-Team Thömus-Maxon einen Bären aufbinden? Die Equipe mit Alessandra Keller (30), Mathias Flückiger (37), Lars Forster (33) und Vital Albin (28) sieht in ihrer kompletten Rennkluft und mit den Velos aus wie immer. Doch die vier stehen in Las Vegas – vor dem vielleicht berühmtesten Ortsschild der Welt.
Die Bikerinnen und Biker statt irgendwo auf Stock und Stein in der Glanz-und-Glamour-City. Das muss doch ein KI-Bild sein? Nein! Das Team erlebt gerade den ganz eigenen amerikanischen Traum. Weil der Weltcup erstmals in Soldier Hollow gastiert, entschied sich Thömus für einen Flug nach Las Vegas und eine sechsstündige Weiterfahrt zum Rennort in Utah.
Wie ein Trip in eine Parallelwelt
Doch vor der Weiterreise übernachtet das Team in der Wüstenstadt. «Las Vegas ist wirklich krass – es sieht aus wie eine Stadt aus dem Legoland, völlig surreal. Die Hauptstrasse ist achtspurig pro Fahrtrichtung, einfach gigantisch», sagt Keller. Die Nidwaldnerin und ihre Teamkollegen drehen am Morgen eine kurze Trainingsrunde inklusive Fahrt über die noch leere Megastrasse – und dann entsteht eben das verblüffende Bild vor dem ikonischen Ortsschild.
Auf einen Casinobesuch verzichten Keller, Flückiger und Co. hingegen. Nicht aber der Staff, zu dem auch Kellers Freund Nicolas Fischer gehört. Für ihn ein prägender Ausflug in eine Parallelwelt: «In übermüdetem Zustand ist Downtown Las Vegas fast überfordernd – man weiss gar nicht, was man zuerst erfassen soll. Gleichzeitig stimmt es einen nachdenklich, wenn es um Konsum, Gesundheit und Suchtverhalten in der Gesellschaft geht. Ein Moment, der mir geblieben ist: Sechs Leute sitzen in der dunklen Ecke eines Casinos um eine Plastik-Pferderennbahn und wetten gegen einen Computer.»
Für das Team geht der amerikanische Traum nach den Rennen am Wochenende (am Sonntag Cross-Country, 21.30 Uhr live SRF 2) noch eine Weile weiter. Es geht zum Training in das Bike-Mekka der Stadt Moab, ehe man zum Weltcup-Final an der Ostküste in Lake Placid (3./4. Oktober) weiterfliegt. Nur Lars Forster reist dazwischen kurz zurück: Kurz vor der Abreise kam Söhnchen Valerio auf die Welt.
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