Xhaka verurteilt: So teuer kommt ihn der Corona-Betrug zu stehen

- Nati-Captain Granit Xhaka wurde per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 3000 Franken verurteilt.
- Der 34-jährige Basler hatte 2022 ein gefälschtes Covid-Zertifikat erworben und verpasste deshalb vier Nations-League-Spiele.
- Xhaka gab das Urteil selbst auf Instagram bekannt und erklärte, er akzeptiere den Entscheid und übernehme die Verantwortung.
Nun herrscht Klarheit im Fall Granit Xhaka. Wie der Nati-Captain auf seinem Instagram-Account gleich selbst bekannt gibt, liege nun der Entscheid der Staatsanwaltschaft da. Per Strafbefehl sei der 34-jährige Basler zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 3000 Franken verurteilt worden.
«Das bedeutet: Die Strafe wird nicht vollzogen, wenn ich mir in dieser Zeit nichts zuschulden kommen lasse. Die Verfahrenskosten habe ich bezahlt», erklärt Xhaka dazu.
Granit Xhaka: Strafe für Covid-Betrug ist da
Der Sunderland-Profi hatte unmittelbar bevor er eigentlich ins Nationalteam eingerückt wäre, gestanden, 2022 ein gefälschtes Covid-Zertifikat erworben zu haben. In Absprache mit dem Schweizerischen Fussballverband verzichtete Xhaka deswegen auf die vier Partien des Nationalteams in der Nations League.
«Ich akzeptiere den Entscheid und übernehme die Verantwortung», stellt der jahrelange Nati-Captain in seinem Statement klar. Abschliessend bedankt er sich für die vielen unterstützenden Nachrichten in den letzten Wochen. Sie würden ihm viel bedeuten.
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Florian Gnägi (flo) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten im Ressort Sport. Seine grösste Expertise hat er auf den Themengebieten Fussball und Tennis.
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