Hayden kämpfte kurz vor Tod mit schweren Gesundheitsproblemen

- Hayden Panettiere kämpfte in den Monaten vor ihrem Tod mit schwerwiegenden Rückenproblemen, Angstzuständen und den Folgen eines Traumas.
- Ihr Coiffeur und weitere Insider berichten, dass sie zeitweise kaum gehen konnte und Medikamente ihr Sprechen beeinflussten.
- Kollegen ihres letzten Films «Sleepwalker» erinnern sich an eine offene, aber belastete Hayden – Regisseur Brandon Auman ist nach eigenen Angaben «völlig am Boden zerstört».
In den Monaten vor ihrem Tod hatte Hayden Panettiere mit harten gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. «Sie hatte zu Beginn des Jahres Rückenprobleme», erzählte ihr Coiffeur Erick Orellana «Page Six». Die Schmerzen waren so «schwerwiegend», dass Panettiere Probleme hatte, sich zu bewegen. «An einem Punkt war es sogar schwierig für sie, die Beine zu bewegen», so der Stylist.
Im März wurde die Schauspielerin am Flughafen in Los Angeles fotografiert, gemeinsam mit ihrem On-off-Partner Brian Hickerson. Sie musste an Krücken gehen. Ihre gesundheitlichen Probleme betrafen aber offenbar nicht nur ihren Körper. Sie kämpfte mit Angstzuständen und nahm ab und zu Medikamente, wie ein weiterer Insider «Page Six» erzählte. «Die Pillen hatten ab und zu Auswirkungen auf ihr Sprechen.»
So war Haydens letzter Film-Dreh
Auch Schauspieler Justin Chatwin erinnert sich, dass Haydens Psyche sie belastete. Er stand mit ihr bei ihrem letzten Film «Sleepwalker» vor der Kamera. Sie drehten den Psychothriller im Winter 2025. «Wir haben uns auf Anhieb super verstanden und es war ein toller Dreh, aber es ging um häusliche Gewalt, und das Thema ging ihr vielleicht sehr nahe, weil sie es selbst angesprochen hat.» Haydens On-off-Partner Brian Hickerson musste sich 2021 wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten. Die Anklagepunkte bezogen sich auf eine Reihe von Misshandlungen zwischen Mai 2019 und Januar 2020, an denen die Schauspielerin beteiligt war.
Chatwin erzählte dem Promi-Portal, dass Panettiere ihm gleich zu Beginn der Dreharbeiten von ihren Erfahrungen mit dem Aufenthalt in einer Entzugsklinik und den «Schwierigkeiten, die sie mit einem Trauma hatte», berichtet habe. Er kannte sie bereits seit mehreren Jahren. «Hayden wirkte bei unserem letzten Treffen anders als in den ersten Jahren», erinnerte er sich.
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«Hayden war ein strahlender Mensch»
Brandon Auman, Regisseur von «Sleepwalker», sagte gegenüber dem US-Portal, dass er «über Haydens Tod völlig am Boden zerstört» sei. «Sie war ein so strahlender, offener, fast mystischer Mensch. Ich denke immer wieder an unsere gemeinsame Zeit am Set zurück und daran, wie viel sie mir beigebracht hat», schrieb Auman.
Sie sprach offen und ehrlich über die letzten Jahre ihres Lebens und wie diese ihre Rolle in seinem Film beeinflussten. «Ich war tief beeindruckt von ihrer Vielschichtigkeit und ihrer tiefen Selbstreflexion. Sie lebte in einem kurzen, aber wunderschönen Leben so viel mehr als zwölf Leben. Ich werde sie unendlich vermissen», trauert Auman.
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Leonie Projer (pro), Jahrgang 1997, ist stellvertretende Leiterin im Ressort People und arbeitet seit Oktober 2022 bei 20 Minuten. Ihre ersten journalistischen Erfahrungen sammelte sie bei Tele M1 und «ArgoviaToday».
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