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Monday, October 12, 2026

Davos muss aufpassen – Tessiner setzen Ausrufezeichen

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Der neue Trainer Sam Hallam (47) hat in Genf zügig seine Spuren hinterlassen. Servette ist unter dem ehemaligen schwedischen Nati-Coach der erste Verfolger des Leaders aus Zürich und hat sieben der letzten acht Spiele gewonnen. Was die Erfolgsserie der Genfer besonders eindrücklich macht, ist die Absenzenliste. Es sind nicht nur viele Spieler (zuletzt 10), die fehlen, sondern auch Hochkaräter. So fiel mit Puljujärvi (gesperrt), Manninen, Granlund und Saarijärvi (alle verletzt) am Samstag gegen Davos gleich das komplette finnische Super-Quartett aus und die Genfer konnten nur mit zwei Ausländern antreten. Doch man jammert nicht, sondern krempelt die Ärmel hoch. Sportchef Gautschi bleibt auch nicht untätig. Mit Adam Boqvist (26, zuletzt New York Islanders) hat er einen höchst interessanten schwedischen Offensivverteidiger gleich bis 2028 verpflichtet.

Verlierer: Davos

Beim Fast-Meister ist der Wurm drin. Man hat den Eindruck, als würde das Team am liebsten die Quali überspringen und gleich mit den Playoffs starten, um das im Frühling Verpasste, nachzuholen. Geht aber nicht. So fehlt es an Konzentration und Ernsthaftigkeit. Am Samstag verspielten die Davoser gegen das Rumpfteam von Servette ein 2:0, nachdem sie am Vorabend gegen Kloten enttäuscht hatten. Auch einen Leitwolf wie Ex-Captain Matej Stransky vermisst man. Der Tscheche nahm nicht zuletzt während des letztjährigen Traumstarts entschlossen die Zügel in die Hand, wenn das Spiel auf des Messers Schneide war. Ersetzt wurde er nicht. Der HCD, der bereits über einen Fünftel der Quali hinter sich hat, muss aufpassen, dass er nach drei Niederlagen in Folge nicht den Anschluss an die Playoff-Plätze verpasst.

Gewinner: Christof von Burg

Weil Connor Hughes angeschlagen fehlte, war es an Christof von Burg (25), die Negativserie des SCB (4 Pleiten in Folge) zu stoppen. Der Aargauer Goalie gab seine Visitenkarte ab. Sowohl gegen Biel (4:2) als in Ambri (2:1 n.V.) legte er mit seinen Paraden den Grundstein für den Sieg. Mit ihm im Tor hat der SCB nun drei von vier Partien gewonnen. Der SCB hat sein Goalie-Problem gleich doppelt behoben, da auch Hughes bisher überzeugt.

Gewinner: ZSC Lions

Nach dem zehnten Sieg in Folge ist der Startrekord perfekt. Auch nach dem Erfolg gegen Meister Fribourg (5:4 n.V.) heisst es bei den Zürchern, dass sie nicht ihr bestes Hockey gezeigt hätten. Wie oft musste die Konkurrenz das schon hören? Gefühlt zehnmal. Doch gelogen ist es nicht. Die erste Saison-Niederlage der Lions ist nur eine Frage der Zeit. Der nächste Gegner sind die Lakers, die vier ihrer letzten fünf Spiele verloren haben.

Gewinner: Lugano

Am meisten Punkte hat in der abgelaufenen Woche nicht der Rekord-ZSC, sondern Lugano geholt. Das Mitell-Team konnte dank Auswärtssiegen über Lausanne und Biel und einem Punktgewinn gegen die Lions 7 Zähler einfahren und in die Top 6 vorrücken. So braucht man im Tessin nicht mehr die guten Advanced Stats zu bemühen, um zu dokumentieren, dass man nicht schlecht unterwegs ist.

Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

ZSC Lions

10

18

27

2

Genève-Servette HC

Genève-Servette HC

11

4

21

3

SCL Tigers

SCL Tigers

11

7

19

4

HC Fribourg-Gottéron

HC Fribourg-Gottéron

11

9

18

5

HC Ajoie

HC Ajoie

11

-3

16

6

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

10

-6

15

7

HC Lugano

HC Lugano

10

3

15

8

Lausanne HC

Lausanne HC

11

-4

15

9

SC Bern

SC Bern

9

1

14

10

EV Zug

EV Zug

7

10

13

11

HC Davos

HC Davos

11

-4

13

12

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

11

-14

11

13

EHC Biel

EHC Biel

10

-4

10

14

EHC Kloten

EHC Kloten

11

-17

9

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