Swiss Indoors: Doppel – Bernet/Stricker verpassen den Titel in Basel knapp

- Henry Bernet und Dominic Stricker verlieren den Doppel-Final in Basel gegen Théo Arribagé und Albano Olivetti.
- Das junge Schweizer Duo unterliegt den beiden Franzosen 6:7 (6:8), 6:7 (6:8).
- In den entscheidenden Momenten fehlte Bernet/Stricker die nötige Erfahrung.
Als erstes rein schweizerisches Doppel schafften Henry Bernet und Dominic Stricker bei den Swiss Indoors in Basel den Einzug in den Final. Die beiden hatten eine Wildcard für das Turnier erhalten und sich dann dank starken Leistungen und grossem Kampfgeist bis ins Endspiel gespielt. Dort nahm der Lauf des Duos am Sonntagnachmittag jedoch ein Ende. Gegen die Doppelspezialisten Théo Arribagé und Albano Olivetti setzte es eine Zweisatz-Niederlage ab.
Dem 19-jährigen Bernet und dem 24-jährigen Stricker war in der Anfangsphase in der St. Jakobshalle keine Nervosität anzumerken. Die Schweizer schlugen souverän auf und mussten keine Breakchance zulassen. Selbst kamen sie zu drei Möglichkeiten auf einen Servicedurchbruch, konnten jedoch keine davon nutzen. Im fälligen Tiebreak wehrten Bernet/Stricker vom 3:6 zum 6:6 drei Satzbälle ab, ehe sich Arribagé/Olivetti den Durchgang doch noch mit 8:6 sicherten. Bitter für die Schweizer, hatten sie im gesamten Satz doch drei Punkte mehr gewonnen als ihre Gegner.
Wieder ein Tiebreak
An diesem Rückschlag hatte das Duo etwas zu knabbern. Stricker liess sich kurz nach dem Satzverlust ein erstes Mal breaken. Doch der Basler und der Berner gaben sich nicht geschlagen. Nach dem Rebreak zum 4:4 ging auch der 2. Satz ins Tiebreak. Erneut war es eng. Ein Matchball konnte noch abgewehrt werden, bevor Bernet/Stricker auch dieses Tiebreak mit 6:8 abgeben mussten.
Trotz der knappen Niederlage dürfen die beiden Schweizer mit ihrem Turnier zufrieden sein. Im Final fehlte gegen Arribagé/Olivetti, die auch an den ATP-Finals in Turin antreten werden, in den entscheidenden Momenten im Tiebreak schlicht die nötige Erfahrung.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.