Auf Kosten des Zehnkampfs – Ehammer setzt für Olympia auf die Karte Weitsprung

- Simon Ehammer plant für die Olympischen Spiele 2028 ausschliesslich mit einem Start im Weitsprung.
- Der angestrebte Doppelstart mit dem Zehnkampf ist aus zeitlichen Gründen keine Option mehr.
- Ehammer peilt in Los Angeles die erste Schweizer Leichtathletik-Olympiamedaille seit 1988 an.
Simon Ehammer hat sich im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2028 widerwillig für eine seiner beiden Disziplinen entscheiden müssen. Die Wahl des Appenzellers fiel auf den Weitsprung. Einen Doppelstart mit dem Zehnkampf lässt der Zeitplan in Los Angeles nicht zu.
Entscheid für Weitsprung, nicht gegen Zehnkampf
Ehammer bedauert seine Situation: «Mein Leichtathletik-Herz blutet. Ich hätte mir gewünscht, in Los Angeles mit einem Doppelstart Geschichte schreiben zu können», so der 26-Jährige.
Gleichzeitig begründete er seinen Beschluss, auf die Karte Weitsprung zu setzen: «Ich sehe dort weiterhin grosses Potenzial angesichts des bisherigen Trainingsumfangs. Von einer Weitsprung-Einheit pro Woche können wir jetzt sukzessive den Umfang steigern und uns jetzt voll und ganz der Disziplin widmen, in der ich in den letzten Jahren konstant habe performen können.»
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