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Sunday, November 1, 2026

Final an den Swiss Indoors – Vacherot bodigt Lehecka und reiht sich unter die Basel-Champions

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Am Ende ging es plötzlich schnell: Mit zwei unerzwungenen Fehlern bei eigenem Service schenkte Jiri Lehecka seinem Widersacher beim Stand von 3:5 im 3. Satz fast schon den Turniersieg. Valentin Vacherot brauchte die Bälle nur noch mit einer einigermassen guten Länge ins Feld des Gegners zu spielen, den Rest erledigte Lehecka selbst.

Und so jubelte der Monegasse ein gutes Jahr nach seinem Sensations-Sieg beim ATP-1000-Turnier in Schanghai in Basel über seinen 2. Titel auf der ATP-Tour.

Zwei Personen mit goldenen Konfetti, eine Person hält eine Trophäe.
Legende: Mitten im Konfetti-Regen Valentin Vacherot. Freshfocus/Philipp Kresnik

Vacherot verschläft den Auftakt

Dabei hatte es in der Frühphase des Finals ganz und gar nicht nach einem Triumph Vacherots ausgesehen. Lehecka dominierte den 1. Satz fast schon nach Belieben und brachte seinen Gegner zur Verzweiflung. Ein ob seiner Leistung genervter Vacherot liess sich gar zu einem Schlägerwurf verleiten.

Der 27-Jährige kassierte gleich zwei Breaks in Serie und musste Lehecka auf 1:4 davonziehen lassen. Nach einem eigenen Servicedurchbruch musste sich Vacherot im 1. Durchgang gar noch ein 3. Mal den eigenen Aufschlag abnehmen lassen. Kurz darauf holte sich der Tscheche den Startsatz mit 6:2.

Lehecka hilft mit

Im Anschluss schaffte es Vacherot, sich und sein Spiel zu stabilisieren. Gleichzeitig verlor der zuvor so souverän aufspielende Lehecka den Faden und beging immer mehr unnötige Fehler. Beim Stand von 2:1 glückte Vacherot das einzige Break des 2. Umgangs, den er später mit 6:3 für sich entschied.

Während der Monegasse sein Level in der Folge halten konnte und keine Geschenke mehr verteilte, vermochte sich Lehecka nicht mehr aus der Baisse zu befreien. Gleich im ersten Game des 3. Durchgangs breakte Vacherot den Tschechen. Zwar erspielte sich Lehecka beim Stand von 2:3 noch einen Breakball, konnte diesen jedoch nicht nutzen. Nach knapp 2 Stunden verwertete Vacherot seinen ersten Matchball zum Turniersieg.

Der Dank von Vacherot an Basel

In seiner Siegesrede bedankte sich Vacherot bei der Turnier-Organisation für die im letzten Jahr erhaltene Wildcard für die Swiss Indoors. Dazumal war der Monegasse auf der ATP-Tour noch ein Unbekannter gewesen, umso mehr rechnet Vacherot Basel die Einladung im Vorjahr an. «Das hat mir sehr viel bedeutet. Ihr werdet mich noch für viele weitere Jahre hier haben, das verspreche ich.»

Dank dem Sieg rückt Vacherot in der Weltrangliste am Montag vom 31. auf den 27. Platz vor. Final-Verlierer Lehecka macht gar 6 Positionen gut und belegt neu Rang 15.

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