Bayern kommen aus dem Motzen nicht mehr raus

«Gespielt wie ein Drecksack»
Bayern kommen aus dem Motzen nicht mehr raus
Die Bayern lecken nach dem blamablen 3:3-Remis gegen Viking Stavanger ihre Wunden – und motzen gleichzeitig über Gegner und Schiri.
Publiziert: vor 17 Minuten
Dominik ManiRedaktor Sport-Desk
Die Bayern kommen nach dem blamablen 3:3 gegen Viking Stavanger in der Champions League aus dem Motzen nicht mehr raus. Superstar Harry Kane (33) und Trainer Vincent Kompany (40) rüffeln nach dem Spiel Rot-Sünder Michael Olise (24).
Sportvorstand Max Eberl (53) findet die Gelb-Rote Karte für seinen Flügel-Star zwar korrekt, prangert aber auch das Verhalten von Viking-Captain Zlatko Tripic (33) an. «Er hat gespielt wie ein Drecksack», wird der Bayern-Boss nach dem Spiel deutlich. Tripic habe das Spiel gewinnen wollen, aber man habe sich auch provozieren lassen, fährt Eberl fort.
Obwohl der Platzverweis von Olise, nachdem er dem provozierenden Gegner den Ball ins Gesicht geworfen hatte, korrekt ist – die Bayern sind mit Schiri Georgi Kabakov (40) alles andere als zufrieden.
«Hat eh gepfiffen was er wollte»
Konrad Laimer (29) beschwert sich nach Schlusspfiff über eine Situation in der 81. Minute. In einem Zweikampf mit Olise-Provokateur Tripic wird der Österreicher am Nacken getroffen und bleibt zunächst am Boden liegen. Kopfverletzung? Kabakov lässt das Spiel weiterlaufen. Anschliessend muss der Bayern-Star sogar vorübergehend das Spielfeld verlassen. Weil sich zu diesem Zeitpunkt Olise bereits unter der Dusche befindet, spielen die Münchner kurze Zeit in doppelter Unterzahl.
Laimer beschwert sich nach Schlusspfiff bei «Prime Video»: «Ich war nicht der beste Freund des Schiedsrichters. Ich dachte, er trifft mich mit der Hand am Kopf. Und ich denke mir halt: Ist klar eine Karte.» Aber der Schiri habe ja sowieso eh gepfiffen, was er will. Aber das sei eine andere Geschichte, motzt Laimer.
«Vielleicht bin ich falsch»
«Dann liege ich halt am Boden mit einer Kopfverletzung. Ich dachte auch immer, der Schiri müsste unterbrechen bei Kopfverletzungen – das war auch egal in dem Moment.» Obwohl Laimer auf medizinische Hilfe verzichtet, wird er zu seinem Unverständnis rausgeschickt.
«Ich dachte, die Regeln sind: Ich muss nur raus, wenn medizinische Unterstützung auf den Platz kommt. Aber vielleicht bin ich auch falsch bei den Regeln.»
Laimer hat in der Regelkunde gut aufgepasst. Er wird dennoch rausgeschickt. Zu seinem Glück überstehen seine Teamkollegen die doppelte Unterzahl unbeschadet. Der blamable 3:3-Ausgleich fällt erst neun Minuten später – mit Laimer auf dem Platz.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | SC Freiburg | 5 | 10 | 13 | |
2 | Borussia Dortmund | 5 | 7 | 13 | |
3 | Bayern München | 5 | 12 | 11 | |
4 | Bayer Leverkusen | 5 | 6 | 10 | |
5 | RB Leipzig | 5 | 10 | 9 | |
6 | FC Augsburg | 5 | 5 | 8 | |
7 | Werder Bremen | 5 | 0 | 8 | |
8 | FSV Mainz | 5 | 3 | 7 | |
9 | SV 07 Elversberg | 5 | 0 | 7 | |
10 | 1. FC Köln | 5 | -2 | 7 | |
11 | VfB Stuttgart | 5 | -1 | 6 | |
12 | Hamburger SV | 5 | -10 | 6 | |
13 | Schalke 04 | 5 | -2 | 5 | |
14 | Eintracht Frankfurt | 5 | -7 | 5 | |
15 | SC Paderborn 07 | 5 | -4 | 4 | |
16 | Union Berlin | 5 | -12 | 4 | |
17 | TSG Hoffenheim | 5 | -4 | 3 | |
18 | Borussia Mönchengladbach | 5 | -11 | 0 |
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