«Bar hat zu wenig lang offen»: Kilchberger-Favorit Staudenmann zeigt seine wilde Seite
«Bar hat zu wenig lang offen»
Kilchberger-Favorit Staudenmann zeigt seine wilde Seite
Fabian Staudenmann trainiert monatelang äusserst diszipliniert. Nach dem Kilchberger Schwinget dürfte der Topfavorit aber einmal mehr an der Bar so richtig Gas geben.
Publiziert: vor 8 Minuten
Darum gehts
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- Fabian Staudenmann startet am Kilchberger als Topfavorit
- Nach der Saison feiert der Berner gern ausgelassen
- Er sorgt dafür, dass die Bar nicht zu früh schliesst
Nicola AbtReporter Sport
Fabian Staudenmann (26) ist nicht zu stoppen. Der Berner hat fünf Kranzfeste in Serie gewonnen. Entsprechend reist er als Topfavorit zum Kilchberger. Seine Qualitäten im Sägemehl sind unbestritten. Dass Staudenmann aber auch beim Feiern einiges draufhat, bewies er bei den letzten Grossanlässen.
Das scheint im ersten Moment so gar nicht zum akribischen Spitzensportler zu passen. Staudenmann überlässt kaum etwas dem Zufall. Um noch erfolgreicher zu sein, hat er sogar eine eigene Trainingsgruppe gegründet. Stillstand bedeutet für ihn Rückschritt. Seinen Alltag richtet er nach dem Schwingen aus.
Das Problem mit der Bar
Ist der sportliche Höhepunkt aber einmal vorbei, zeigt der Student seine wilde Seite. So feierte er nach dem letztjährigen ESAF und dem Jubiläumsfest im Appenzell ausgiebig. «Wenn die Saison durch ist, bin ich gern an der Bar», sagt Staudenmann lachend.
Schliesslich verzichte man auf vieles. «Da tut es gut, wenn man sich einmal gehen lassen kann. Dafür ist nach dem Saisonhighlight der richtige Zeitpunkt. Da darf man ein wenig Party machen.» Staudenmann gehört eben nicht nur im Sägemehl zu den Anführern des Berner Teams.
Auch beim Feiern geht er gern voran. «Wir haben es immer sehr lustig.» Ein Problem kennt er von eidgenössischen Anlässen allerdings bestens: «Leider geht die Bar teilweise etwas zu früh zu.»
Ein paar Wochen Ferien
Für Staudenmann aber noch lange kein Grund, ins Bett zu gehen. «Dann muss ich halt jeweils schauen, dass die Party irgendwie ein wenig weitergeht.» In der Vergangenheit ist ihm das immer wieder gelungen.
Gut möglich, dass seine Qualitäten als Partyverlängerer auch am Samstag Anfang September wieder gefragt sind. Dann endet für Staudenmann und Co. das intensive Schwingjahr mit dem Kilchberger. Nach dem Saisonhighlight gönnt sich Staudenmann eine trainingsfreie Phase, ehe er im Oktober langsam mit dem Aufbau beginnt.
Zuvor will er seine überragende Saison mit dem zweiten Kilchberger-Sieg krönen. Und wenn danach die Bar wieder einmal zu früh schliesst? Staudenmann weiss inzwischen, was zu tun ist.
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