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Friday, October 30, 2026

50 Jahre Freundschaft: Ian McKellen erinnert an Patrick Stewart

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  • Hollywood-Schauspieler Ian McKellen trauert um seinen langjährigen Freund Patrick Stewart, der mit 86 Jahren gestorben ist.
  • In einem emotionalen Nachruf erinnert er an ihre über 50-jährige Freundschaft.
  • McKellen verrät, dass er Stewart einst beinahe von seiner berühmten «Star Trek»-Rolle abgebracht hätte.

Der Tod des britischen Schauspielers Sir Patrick Stewart bewegt Menschen weltweit – Fans genauso wie Wegbegleiter. Besonders hart trifft es seinen Landsmann, Schauspielkollegen und Freund Ian McKellen. Die beiden standen sich seit über 50 Jahren nah. Stewarts letzte Ehe mit Sunny Ozell wurde durch McKellen vollzogen. «Kann mal jemand nach Ian McKellen sehen?», war dann auch eine Frage, die häufiger zwischen den Beileidsbekundungen zu lesen war.

Seit über 50 Jahren enge Freunde

Die beiden Briten kannten sich seit ihrer Zeit an der Royal Shakespeare Company in den 1970er-Jahren. Zusammen gespielt hätten sie damals nicht, so der «Herr der Ringe»-Star McKellen in seinem Nachruf auf Instagram. Seine Worte zeigen, wie eng die beiden miteinander waren. Stewart habe sein Herz auf der Zunge getragen. «Das machte ihn zu einem Menschen, auf den man sich verlassen konnte, den man bewundern – und in meinem Fall lieben – konnte.» Stewart habe keine Halbwahrheiten geduldet. Genauso wenig «das Meiden von wichtigen Themen».

Die Freunde spielten später gemeinsam in der «X-Men»-Reihe.

Die Freunde spielten später gemeinsam in der «X-Men»-Reihe.imago images/Cinema Publishers Collection

McKellen hätte Stewart fast seine grösste Rolle gekostet

Der Gandalf-Darsteller erinnert auch daran, dass er seinem Freund beinahe die Rolle seines Lebens ausgeredet hätte: die des Captain Jean-Luc Picard, Kommandanten des Föderationsraumschiffs U. S. S. Enterprise in «Star Trek: The Next Generation» (auf Deutsch: «Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert», 1987–1994): «‹Aber Patrick, denk an deine Bühnenkarriere in Grossbritannien. Willst du wirklich riskieren, für Jahre und Jahre in Hollywood unterzugehen?› Nun, er ging das Risiko ein – und zum Glück für uns alle tat er es.»

«Stewart hat nie seine Herkunft verleugnet»

Trotz seiner internationalen Berühmtheit habe Stewart aber nie vergessen, wo er herkommt: von den Theaterbühnen und aus Grossbritannien. So habe er zwar die USA zu seiner Wahlheimat erklärt, «doch seine Herkunft verleugnete er nie». Auch sei er immer wieder in klassischen Theaterstücken aufgetreten, «in grossen Stücken von Shakespeare, Ibsen, Arthur Miller, Peter Shaffer, Pinter und Beckett».

Ernennung zum Uni-Kanzler machte Stewart stolz

Zudem verrät McKellen, dass nicht die Schauspielkarriere und der internationale Ruhm das Grösste für Patrick Stewart gewesen seien: «Die stolzeste Auszeichnung des angesehensten und beliebtesten Schauspielers seiner Generation auf beiden Seiten des Atlantiks war seine Ernennung zum Kanzler der Universität Huddersfield in Yorkshire.» Das Bild zum Insta-Post zeigt ihn in dieser Funktion.

Stewart starb am Mittwoch im Alter von 86 Jahren in seinem Haus in Los Angeles. Seine langjährige Sprecherin gab seinen Tod am Donnerstag bekannt und sagte, er sei nach einer «kurzen und bewegenden Reise mit Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz» gestorben. Der Verstorbene wird noch einmal auf die Kinoleinwand zurückkommen, als Professor X in «Avengers: Doomsday». Auch daran erinnert McKellen in seinem Post.

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Fee Anabelle Riebeling

Fee Anabelle Riebeling (fee) arbeitet seit 2014 für 20 Minuten. Sie ist stv. Leiterin Wissen/AI, Data und Leiterin des Fachgremiums Faktencheck & Verifikation.

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