Ski-Legende über Odermatt und die Österreich-Hoffnung

«Ihn gilt es zu schlagen»
Ski-Legende über Odermatt und die Österreich-Hoffnung
Der ehemalige Abfahrts-Weltmeister und dreifache Weltcupsieger Michael Walchhofer schwärmt von den Ski-Schweizern, vor allem von Marco Odermatt. Für die Österreicher dagegen werde es schwierig.
Publiziert: vor 17 Minuten
- Am 25. Oktober startet der alpine Ski-Weltcup der Männer in Sölden
- Walchhofer sieht Odermatt als Mann, den es zu schlagen gilt
- Österreich hofft auf Kriechmayr und Talente ab Jahrgang 2005
Der Ski-Saisonstart steht vor der Tür. Die Schweizer Erwartungen sind gross, denn Marco Odermatt (29) blickt dem Riesen-Auftakt in Sölden (Ö) als Vorjahressieger entgegen.
Und der Ausnahmekönner steht in diesem Winter auch im Super-G und in der Abfahrt ganz oben auf der Favoritenliste. Das sieht auch Michael Walchhofer (51) so. Er ist unter anderem Abfahrtsweltmeister (2003) und dreifacher Weltcupsieger in der Königsdisziplin.
Gegenüber «Eurosport» sagt Walchhofer: «Viel wird über die Schweizer führen, allen voran natürlich über Marco Odermatt. Marco ist derjenige, den es zu schlagen gilt.»
Dagegen schätzt der Österreicher die Chancen seiner Landsleute eher gering ein: «Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis wir Österreicher wieder in grösserer Zahl ganz vorne dabei sind. In den Jahrgängen 2005 und jünger haben wir aber wieder einige Talente mit entsprechendem Potenzial. Im vergangenen Jahr hing nach einigen Verletzungen sehr viel an Vince, wenn es um gute Ergebnisse ging.»
Vincent Kriechmayr ist die grosse ÖSV-Hoffnung. Walchhofer: «Aus österreichischer Sicht sind wir froh, dass wir Vincent Kriechmayr haben. Er kann vielleicht um die Abfahrtskugel mitfahren. Ich glaube, das ist sein ganz grosses Ziel.»
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