«Uefa muss eingreifen» – Irland will nicht mehr gegen Israel spielen

«Die Uefa muss eingreifen und etwas unternehmen», sagte Irlands Trainer Heimir Hallgrimsson nach dem Rückspiel gegen Israel in der Nations League (1:1) dem irischen Fernsehsender RTE. Irland und Israel sollten nicht mehr gegeneinander spielen, betonte der Isländer, «aber das ist nicht unsere Entscheidung, sondern die der Uefa».
Er wünsche jedenfalls «keiner Nationalmannschaft, dass sie das durchmachen muss, was wir in den vergangenen zwei Wochen durchmachen mussten».
Verlegung des Spielorts nach Serbien
Das Rückspiel war vom irischen Verband (FAI) bereits im Juni von Dublin ins serbische Backa Topola verlegt worden, nachdem es Forderungen nach einem Boykott als Protest gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen gegeben hatte. Beide Spiele wurden von hitzigen politischen Debatten begleitet.
Hallgrimsson hatte die Diskussionen durch Aussagen bei der Nominierung des Kaders angeheizt. Nach dem Rückspiel sagte er erneut, er hätte diese besser unterlassen. «Heute denke ich, dass ich damals einen Fehler gemacht habe, weil ich meine persönlichen Gefühle und Ansichten hätte zurückstellen müssen, wenn ich als Sprecher einer Organisation und einer Gruppe auftrete.»
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