«Unfall»: Polizei stellt Ermittlungen nach Tod von Panettiere ein

- Die Polizei in South Carolina hat die Ermittlungen zum Tod von Schauspielerin Hayden Panettiere eingestellt.
- Der Tod der 36-Jährigen wird als Unfall eingestuft, die Untersuchungen in Greenville sind abgeschlossen.
- Die Gerichtsmedizin nannte eine Überdosis, unter anderem von Fentanyl, Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin.
Gut zehn Wochen nach dem plötzlichen Tod der US-Schauspielerin Hayden Panettiere hat die Polizei im US-Bundesstaat South Carolina die Ermittlungen eingestellt. «Basierend auf der Feststellung der Gerichtsmedizin und den Ergebnissen der Ermittlungen wurde der Tod von Hayden Panettiere als Unfall eingestuft», hiess es in einer Mitteilung der Behörde. Die Untersuchungen der Polizei in Greenville seien damit abgeschlossen.
Bereits Ende September hatte die Gerichtsmedizin den Tod auf eine Überdosis verschiedener Substanzen zurückgeführt. Als Todesursache wurden demnach toxische Wirkungen unter anderem von Fentanyl sowie den Medikamenten Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin festgestellt. Die Medikamente werden unter anderem bei Angstzuständen, Muskelverspannungen, starken Schmerzen und psychotischen Störungen eingesetzt. «Bei der Autopsie wurden keine Anzeichen eines Traumas festgestellt, die zum Tod beigetragen hätten», hiess es damals in einer Mitteilung der Gerichtsmedizin.
Panettiere starb mit 36 Jahren
Panettiere («Scream 4 und 6», «Heroes» und «Nashville») war am 16. August im Alter von nur 36 Jahren überraschend in einer Wohnung in Greenville gestorben. Brian Hickerson, mit dem Panettiere zeitweilig eine Beziehung hatte, soll gemeinsam mit seinem Bruder Zach noch erfolglos versucht haben, die frühere Verlobte von Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko wiederzubeleben.
Neben der örtlichen Polizei hatte sich damals laut Medienberichten auch die Antidrogenbehörde (DEA) der Vereinigten Staaten in die Ermittlungen eingeschaltet.
Probleme einer belasteten Vergangenheit
Panettiere stand in den USA schon als Kind vor der Kamera. Im Mai brachte sie eine Biografie heraus, in der sie unter anderem über ihre Wochenbettdepression und Alkoholsucht schrieb. In mehreren Interviews thematisierte sie zudem ihren Umgang mit Suchterkrankungen, aber auch ihre schwierige Kindheit als Jungstar, ihre distanzierte Beziehung zu ihrer Mutter sowie die tiefe Trauer um den 2023 an einer Herzkrankheit gestorbenen jüngeren Bruder. Ihre 2014 geborene Tochter Kaya lebt seit einigen Jahren in Europa bei ihrem Vater Wladimir Klitschko.
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Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.
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