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Tuesday, August 25, 2026

Hip-Hop-Guru kontert Kritikern: «Sehe KI nicht als Bedrohung»

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  • Dr. Dre (61) sieht Künstliche Intelligenz (KI) nicht als Bedrohung und nutzt sie selbst als Werkzeug beim Musikproduzieren.
  • Wer KI als Bedrohung sehe, habe Schwierigkeiten, kreativ zu sein, so die Hip-Hop-Legende aus den USA.
  • Madonna, Doja Cat und auch Mundartmusiker Kunz stehen der Technologie hingegen kritisch gegenüber.

Anders als andere Musiker hat der legendäre US-Rapper und Musikproduzent Dr. Dre («The Next Episode», «Forgot About Dre») nichts gegen den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Musik. «Ich sehe das nicht als Bedrohung. Ich denke, die einzigen Leute, die das als Bedrohung sehen, sind diejenigen, die Schwierigkeiten haben, kreativ zu sein», sagte der 61-Jährige in einem Interview mit der «New York Times».

KI spaltet die Musikbranche

Der Musiker berichtete von einer Diskussion, die er mit ein paar Leuten geführt habe. Sie waren gegen KI, und ich sagte: «Okay, du klingst wie jemand, der auch gegen die Drum Machine gewesen wäre, als sie herauskam.» Es sei ein neues Werkzeug für Kreativität. «Manche Leute haben Angst, Neues zu lernen. Ich befürworte es. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was damit passieren wird», sagte der Rapper weiter.

Auf die Frage, ob er selbst KI beim Musikproduzieren benutze, sagte er: «Ja, ich benutze sie. Noch einmal: als Werkzeug, um zu sehen, was sie mit dem macht, was ich gerade gemacht habe.»

Wie stehst du zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Musikproduktion?

Das sagen andere Künstler und Megastars wie Madonna

Andere Musiker sehen die Technologie kritischer. Popstar Madonna (68) lehnt die Technologie in der Kunst ab: «Algorithmen und künstliche Intelligenz sind das Gegenteil von Risikobereitschaft – und für mich ist das das Gegenteil von Kunstschaffen», sagte die Queen of Pop vor Kurzem im Gespräch mit «Vogue Italia».

Rapperin Doja Cat (30) kritisierte den Rapper Tyga kürzlich für den Einsatz von KI auf dessen neuem Album. Beide Künstler haben bereits mehrfach zusammengearbeitet. Der 36-jährige Tyga hatte kürzlich in einem Interview zugegeben, auf KI bei der Produktion seines Albums «$TARFACE» zurückgegriffen zu haben. Das Musikmagazin «Pitchfork» gab dem Album in einer Kritik «0,0» Punkte und nannte es «ein Stück Scheisse».

Mundartsänger Kunz (40) hat in einem Interview mit 20 Minuten seine klare Meinung zum Gebrauch von Künstlicher Intelligenz in der Musikbranche geäussert: «Das finde ich super scheisse, und das hat nichts mit Musik zu tun.» Im Businessbereich sehe er Potenzial in der KI, in der Kunst habe die Technologie allerdings nichts zu suchen.

Deutschlands Rock-Urgestein Peter Maffay (76), stolzer Besitzer von 21 Nummer-eins-Alben und über 50 Millionen verkauften Tonträgern, ist hingegen überzeugt, dass mit KI erzeugte Songs nicht mit menschengemachter Musik mithalten können. «KI kann nicht schwitzen, kann nicht weinen. Das ist eine humane Qualität», sagte der 76-Jährige vor einigen Wochen.

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Michael Andai

Michael Andai (mia) arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Er ist seit 2025 AI-Journalist und schreibt über alles rund um künstliche Intelligenz.

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