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Friday, October 23, 2026

Der SCB hat schon wieder eine Goalie-Diskussion

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Erst im Juni fand der SCB eine Lösung für das Goalie-Problem, das den Klub seit dem letzten Meistertitel und dem Abgang von Leonardo Genoni 2019 beschäftigt hatte. Nach drei Jahren mit dem Schweden Adam Reideborn im Tor konnten die Berner den Schweiz-Kanadier Connor Hughes (30) im Tausch für Romain Loeffel von Lausanne verpflichten. So kann der neue Trainer Serge Aubin nun sechs ausländische Feldspieler einsetzen.

An den Leistungen von Hughes gibt es wenig auszusetzen, auch wenn seine Abwehrquote von 90,17 Prozent niemanden aus den Schuhen haut. Er spielte fünf der ersten sieben Spiele und gab seinen Vorderleuten stets eine Chance auf einen Sieg.

Doch zügig ist Hughes, der 2024 mit Lausanne erst im siebten Finalspiel an den ZSC Lions scheiterte, interne Konkurrenz gewachsen. Denn Christof von Burg (25) überzeugte gleich bei seinem ersten Einsatz, nachdem er letzte Saison nie bei den Bernern zum Zug gekommen war und stattdessen in der Swiss League bei Thurgau die Stürmer zur Verzweiflung gebracht hatte.

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Inzwischen hat von Burg wie Hughes, der zwei Spiele wegen einer kleinen Verletzung pausierte, sechs Spiele bestritten. Und seine Statistik kann sich sehen lassen: Mit 93,12 Prozent hat er nach HCD-Keeper Sandro Aeschlimann (93,31 Prozent) die zweitbeste Abwehrquote und ist mit einem Gegentor-Schnitt von 1,83 gar die Nummer 1 der Liga.

«Es ist ein toller, gesunder Konkurrenzkampf»

Der Aargauer heizt Hughes, der ein Tor mehr pro Spiel kassierte, mächtig ein. Und beim SCB stellt sich die Goalie-Frage, die endlich beantwortet schien, von neuem. Allerdings auf eine weit angenehmere Weise als in den letzten Jahren.

«Es ist eine grossartige Situation für uns. Beide waren seit Tag eins der Saison extrem solid. Es ist ein toller, gesunder Konkurrenzkampf», sagt Aubin. «Und wir haben mit Sandro Zurkirchen auch noch einen guten dritten Goalie. Es ist also schön für uns, die Möglichkeit zu haben, jeden mit einem guten Gefühl bringen zu können.»

Sieht er Hughes noch als Nummer 1? «Ich war noch nie ein Fan davon zu sagen, wer die Nummer eins oder wer die Nummer zwei ist», wehrt Aubin ab. «Ich denke, wir sind in der bestmöglichen Position, indem wir drei tolle Torhüter haben.» Es könne auch jederzeit etwas passieren. «Ein Goalie kann sich verletzen, oder vielleicht macht er eine kleine Flaute durch, oder wir haben gerade einen Lauf mit einem Goalie.» Aubin weiss, wovon er spricht. Im letzten Frühling gewann er zum fünften Mal den DEL-Titel mit den Eisbären Berlin. Dabei holte die ursprüngliche Nummer 2 Jonas Stettmer als Final-MVP die Kohlen aus dem Feuer.

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

ZSC Lions

13

24

33

2

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

13

3

24

3

Genève-Servette HC

Genève-Servette HC

14

0

24

4

SCL Tigers

SCL Tigers

14

5

22

5

HC Fribourg-Gottéron

HC Fribourg-Gottéron

13

13

21

6

Lausanne HC

Lausanne HC

15

0

21

7

SC Bern

SC Bern

12

2

20

8

HC Davos

HC Davos

14

-6

19

9

HC Ajoie

HC Ajoie

14

-4

19

10

HC Lugano

HC Lugano

13

0

18

11

EV Zug

EV Zug

8

11

16

12

EHC Biel

EHC Biel

13

-5

16

13

EHC Kloten

EHC Kloten

14

-24

12

14

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

14

-19

11

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