«80 Prozent der Profifussballer duschen mit Boxershorts»

- Ex-Weltmeister Christoph Kramer plaudert in zwei Podcasts über die Duschgewohnheiten von Profifussballern.
- Laut dem 35-Jährigen duschten gegen Ende seiner Karriere 80–90 Prozent seiner Teamkollegen mit Boxershorts.
- Kramer sieht es als Generationenthema: Über 30-Jährige duschten noch nackt, die Jüngeren nicht mehr.
Christoph Kramer verrät im Podcast «Mit den Waffeln einer Frau» der TV-Moderatorin Barbara Schöneberger überraschende Details zu den Duschgewohnheiten von jungen Profifussballern. Der deutsche Ex-Fussballer wird im Talk-Format von Schöneberger gefragt, ob denn Fussballer wirklich alle zusammen duschen würden.
Kramer bejaht die Frage nach dem gemeinsamen Duschen und ergänzt: «Trotzdem hat sich viel geändert, um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern. Früher haben wir alle nackt geduscht. Und jetzt würde ich sagen, duschen 80 Prozent mit Boxershorts.»
Christoph Kramer: «Am Ende meiner Profi-Karriere duschten 80–90 Prozent mit Boxershorts»
Der Weltmeister von 2014 vermutet, es handle sich bei dem Thema um eine Generationensache. Man wolle den eigenen Intimbereich nicht seinen Mitspielern zeigen. «Am Ende meiner Karriere, wenn zwölf Mann gleichzeitig geduscht haben, waren zwei davon nackt. Und die waren meistens über 30.»
Auch im Podcast Copa TS mit Host Tommi Schmidt kommt Kramer auf das Dusch-Thema zu sprechen. «Es ist ganz komisch. Das hat sich mit den Jahren eingeschlichen», sagt der 35-Jährige. «Wir kennen ja den einen Jungen aus der Jugend, der in Boxershorts geduscht hat. Den gibt es in jeder Kabine.» Nun sei aus dem Einzelfall aber ein Trend geworden.
Kein grosses Thema in der Mannschaft
«Das ist auch gar kein Problem und keine Wertung dabei», betont Kramer. Trotzdem habe sich das «krass» verändert. «Am Ende meiner Profi-Karriere waren das so 80–90 Prozent, die mit Boxershorts geduscht haben. Nur noch Tony Jantschke und ich nicht», hält der Ex-Profi fest. Gross darüber geredet sei in der Kabine aber nicht worden.
«Jeder kann das machen, wie er möchte. Ich möchte nur nicht, dass sie mit den Radlerhosen vom Training ins Kaltwasser- oder Warmwasserbecken steigen», meint der frühere Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach. Man solle sich doch wenigstens andere Hosen anziehen. «Das habe ich ein paar Mal beobachtet. Da habe ich mir gedacht, das muss jetzt nicht sein. Das ist eklig. Zieht euch eine frische Buxe an, dann könnt ihr machen, wie ihr möchtet.»
Florian Gnägi (flo) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten im Ressort Sport. Seine grösste Expertise hat er auf den Themengebieten Fussball und Tennis.
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