Meghan verbietet Nachbarn, Videos zu machen – tuts aber selbst

Darum gehts
- Meghan teilt auf Instagram einen 35-sekündigen Clip aus dem Alltag der Sussexes in Grossbritannien.
- Gleichzeitig wurden Eltern im Umfeld der Privatschulen der Kinder in einem Schreiben zu strikten Foto- und Filmverboten aufgefordert.
- Harry soll sich wegen Sicherheitsbedenken in einem persönlichen Brief an die britische Innenministerin gewandt haben.
Auf Instagram wirkt alles idyllisch. Meghan teilt einen 35-sekündigen Clip aus dem neuen UK-Alltag der Sussexes. Zu sehen sind Harry, die Kinder, Hunde und Szenen in der englischen Countryside. Die Familie fährt Velo, fischt, spaziert und scheint in Grossbritannien anzukommen.
Der Clip ist warm inszeniert, privat genug für Nähe – aber gleichzeitig zurückhaltend genug, um nicht zu viel zu zeigen. Trotzdem hat das Video eine Brisanz. Erst kürzlich wurden andere Eltern der Schule von Archie und Lilibet dazu aufgefordert, Fotos und Videoaufnahmen zu unterlassen.
Eltern wurden in einem Schreiben gewarnt
Bei der Rückkehr der Sussexes wollte die britische Regierung nicht ausführen, wie Harry, Meghan und die Kinder nun geschützt werden. Die Sicherheitsarrangements seien eine private Angelegenheit. Während Meghan selbst Einblicke in den Familienalltag teilt, wollen die Sussexes im Umfeld ihrer Kinder offenbar besonders strenge Regeln.
Laut «Page Six» wurden andere Eltern in der Umgebung in einem «Warnschreiben» auf strenge Regeln zum Fotografieren, Filmen und Teilen von Informationen hingewiesen. Auch der Schulweg soll ein Thema sein. Harry habe sich laut «Mirror» deshalb offenbar in einem persönlichen Schreiben an die Innenministerin gewandt, um eine neue Einschätzung der Bedrohungslage anzustossen.
Harry sprach von Risiko
Noch im Mai 2025 sagte Harry nach seiner Niederlage vor dem Court of Appeal, er könne sich nicht vorstellen, Meghan und die Kinder unter den damaligen Sicherheitsbedingungen nach Grossbritannien zu bringen. Er sagte damals sinngemäss, er sehe keine Welt, in der er seine Frau und seine Kinder zu diesem Zeitpunkt zurück nach Grossbritannien bringe.
Was hältst du davon, dass Meghan öffentlich Familienmomente zeigt, während für andere Eltern strenge Foto-Regeln gelten sollen?
Im Sommer 2026 wurde die Sorge erneut Thema. Verschiedene Medien berichteten über eine vertrauliche Gefährdungsanalyse von Harrys privater Sicherheitsfirma. Darin war von mehreren extremistischen Bedrohungen und Personen mit gefährlichem Stalking-Verhalten gegenüber der Familie die Rede. Die Sicherheitsfirma kam zum Schluss, dass das Risiko in Grossbritannien höher sei als in den USA.
Was zeigt Meghans Clip wirklich?
Genau deshalb fällt Meghans neues Video auf. Noch vor wenigen Monaten war öffentlich unklar, ob Meghan, Archie und Lilibet überhaupt mit Harry nach Grossbritannien reisen würden. Jetzt lebt die Familie dort – und zeigt Ausschnitte ihres Alltags. Ein konkreter Wohnort lässt sich aus dem Clip nicht belegen.
Schon vor dem Video wurde allerdings öffentlich darüber spekuliert, dass sich die Familie im Raum Cotswolds oder Oxfordshire aufhalten könnte. Meghan wurde laut «Guardian» bereits Anfang September bei Soho Farmhouse gesichtet. Der Clip macht also wohl nicht einen geheimen Wohnort öffentlich. Er zeigt aber, dass die Familie nun deutlich mehr von ihrem Leben in Grossbritannien preisgibt, als noch vor Kurzem denkbar schien.
Ammar Jusufi (amj), Jahrgang 2001, arbeitet seit November 2024 für 20 Minuten. Nach seinem Praktikum im Ressort Ostschweiz ist er nun Redakteur im Ressort People.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.
