Kaltfront bringt Schweiz bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter

- Eine Kaltfront erreicht die Schweiz am Mittwoch um die Mittagszeit aus Richtung Jura und Nordwestschweiz.
- Verbreitet sind Regengüsse und Gewitter zu erwarten, mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter entlang der Voralpen.
- Der Wind frischt auf der Alpennordseite auf, mit Böen von 50 bis 60 km/h.
Der Mittwoch beginnt mit einem Mix aus Sonne und Wolken. Bereits am Vormittag steigt das Risiko für erste lokale Schauer. Um die Mittagszeit erreicht die Kaltfront aus Richtung Jura und Nordwestschweiz die Schweiz. Danach breiten sich verbreitet Regengüsse und Gewitter aus. Auch die Alpensüdseite ist betroffen.
Vor der Kaltfront erreichen die Temperaturen am Mittwoch noch etwa 20 bis 22 Grad. Danach sinken sie vielerorts unter 20 Grad. Im Vergleich zu heute wird es damit etwa fünf bis zehn Grad kühler. Am stärksten fällt der Temperaturrückgang dort aus, wo es heute am wärmsten wird. Das gilt etwa für die Regionen Genf und Basel. «Der Temperatursturz ist deutlich spürbar, aber keineswegs extrem», sagt Peter Wick, Meteorologe, gegenüber 20 Minuten.
Bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter
«Ich erwarte keine Unwetterlage», sagt Wick. Am stärksten betroffen sind die Regionen entlang der Voralpen sowie Teile der Berner und Zentralschweizer Alpen, der Ostschweiz und Nordbündens. Dort können bis etwa 30 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Bei kräftigen Gewittern und Regengüssen allenfalls etwas mehr. Im Flachland bleiben die Mengen deutlich geringer. Dort rechnet man meist mit etwa drei bis zehn Litern pro Quadratmeter.
Die Region entlang des westlichen Bodensees über Schaffhausen bis in die Region Basel sowie entlang des Jurasüdfusses dürfte dabei am wenigsten Regen abbekommen. Jedoch bleibt es auch in diesen Regionen nicht ganz trocken.
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Nach Blitz und Donner folgt Wetterberuhigung
Entlang der Voralpen kann es zu kräftigen gewittrigen Regengüssen mit Blitz und Donner kommen. «Dabei rechne ich aber eher nicht mit einem Hagelschlag», so Wick. Der Wind frischt dabei am Vormittag auf der Alpennordseite deutlich auf. Dabei kann es zu Böen von rund 50 bis 60 km/h kommen. «Auch beim Wind erwarte ich keine Unwetterlage», ergänzt der Meteorologe.
Bereits am Donnerstag zeigt sich wieder teilweise die Sonne, nur in den zentralen und östlichen Alpen sind noch einzelne Schauer möglich. Am Freitag bringt eine schwache Front etwas mehr Wolken und vereinzelte Tropfen, bei Temperaturen um 20 Grad. Am Wochenende wird es dann wieder sonnig und milder. 21 Grad am Samstag, rund 23 Grad am Sonntag.

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Maurin Vonplon (mav), Jahrgang 2006, arbeitet seit August 2026 bei 20 Minuten als Praktikant im Ressort Bern.
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