Kanton Tessin – Römische Gebäudereste bei Bauarbeiten entdeckt

Beim Bau eines neuen Wohnhauses in Ligornetto sind die Überbleibsel eines Gebäudes aus der Römerzeit zum Vorschein gekommen. Sie werden auf das zweite bis dritte Jahrhundert nach Christus datiert.
Das Gebäude grenzte an eine Strasse und war in ein weitläufiges Handwerks- und Landwirtschaftsgebiet eingebettet.
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Bild 1 von 4. Details des Mauerwerks. Bildquelle: Bau- und Umweltdepartement des Kantons Tessin.
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Bild 2 von 4. Backsteinplattform. Bildquelle: Bau- und Umweltdepartement des Kantons Tessin.
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Bild 3 von 4. Details der Mauerstruktur aus wiederverwendeten Ziegeln. Bildquelle: Bau- und Umweltdepartement des Kantons Tessin.
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Bild 4 von 4. Zoomorphe Brosche in Bronze, vermutlich einen Pfau darstellend. Bildquelle: Bau- und Umweltdepartement des Kantons Tessin.
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Die nun laufenden Ausgrabungen, die voraussichtlich im Herbst 2026 abgeschlossen sein sollen, erstrecken sich über ein Gebiet von etwa 500 Quadratmetern. Dies teilte das Departement für Raumplanung des Kantons Tessin in einer Mitteilung mit, die dem Radio und Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz (RSI) vorliegt.
Die Behörden öffnen am Mittwoch, 16. September 2026, um 15.30 Uhr die Ausgrabungsstätte für die Bevölkerung. Besucherinnen und Besucher können die freigelegte römische Siedlung aus nächster Nähe besichtigen.
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