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Saturday, September 19, 2026

9. Super-League-Runde – Mikolajewski mit Hattrick: Luzern schlägt GC

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Nach 9 Minuten war das Spiel in der Thermoplan-Arena in Luzern schon fast entschieden. Der FCL führte dank zwei energisch vorgetragenen Angriffen gegen eine desorganisierte GC-Abwehr mit 2:0:

  • 5. Minute: Matteo Di Giusto stösst auf der linken Aussenbahn vor und legt den Ball hinter die GC-Abwehr. Der völlig frei stehende Tyron Owusu kann sich aus 13 Metern die Ecke aussuchen und trifft unten links. GC beklagt gleich zwei angebliche Fouls in der Entstehung, doch Simone Stroscio stolpert über sein eigenes Bein und auch den Tritt von Bung Meng Freimann auf den Fuss von Manex Guibelalde wird von den Unparteiischen nicht als foulwürdig taxiert.
  • 9. Minute: Luzern spielt eine Umschaltsituation souverän aus. Owusu passt mit einem perfekten Timing steil auf Oscar Kabwit, dieser lässt GC-Hüter Marvin Hübel erneut keine Chance.

Den Grasshoppers darf zugute gehalten werden, dass sie trotz des Katastrophenstarts nicht in Schockstarre verharrten, sondern – wenn auch etwas unbeholfen – auch die Offensive suchten. Samuel Krasniqi und Nikolas Muci verpassten zunächst.

Insgesamt führte Luzern aber die feinere Klinge, namentlich über Di Giustos Seite kreierten die Gastgeber immer wieder Torgefahr. Kurz vor der Pause bot Hübel im GC-Tor sein ganzes Können auf, um Di Giustos Prachtsschuss noch über die Latte zu lenken.

Drei Mikolajewski-Tore in 26 Minuten

GC-Trainer Peter Zeidler versuchte nach dem Seitenwechsel, mit der Hereinnahme von Samuele Bengondo (46.) und Kenzo Goudmijn (55.) dem Spiel eine neue Wendung zu geben. Stattdessen nahm die grosse Show von Daniel Mikolajewski ihren Anfang: Der 20-jährige polnische Neuzugang des FCL holte nach einer Stunde einen Penalty heraus, schnappte sich die Kugel und versenkte problemlos – 3:0.

13 Minuten später musste Mikolajewski nach idealer Vorarbeit von Faveurdi Bongeli nur noch den Fuss hinhalten. Und es dauerte nochmals lediglich 13 Minuten, bis er nach einer erneut schwachen GC-Defensivarbeit mit dem 5:1 den Hattrick perfekt machte.

Bengondos Prachtstreffer kaum ein Trost für GC

Dazwischen hatte Bengondo für das einsame GC-Highlight gesorgt. Der 20-Jährige erzielte von der Strafraumgrenze via Lattenunterkante das zwischenzeitliche 1:4 aus Zürcher Sicht. Es war der schönste Treffer des Abends – die Freude des Heimpublikums dürfte das kaum getrübt haben.

Bei den Zürchern zeigte trotz der 5 Gegentore Keeper Hübel eine ansprechende Leistung. Als weiterer Lichtblick können Krasniqis Solos betrachtet werden, die das FCL-Kollektiv allerdings souverän kontrollierte.

Für GC geht damit eine ausserordentlich schwarze Serie weiter: Es war das 20. sieglose Spiel in Luzern in Folge. Seit 2014 hat der Rekordmeister in der Innerschweiz nicht mehr gewinnen können.

So geht es weiter

Luzern steht beim nächsten Super-League-Auftritt nach der Nati-Pause am 10. Oktober der schwere Gang nach Lugano bevor. GC empfängt tags darauf die Young Boys.

Resultate

SRF zwei, Super League – Highlights, 19.9.26, 20:25 Uhr ;  boe

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