Auto bleibt zwischen Haus und Hang stecken – Fahrerin verletzt

Durch Geländer gebrochen
Auto bleibt zwischen Haus und Hang stecken – Fahrerin verletzt
In Davos wurden Rettungskräfte und die Polizei zu einem Unfall gerufen. Eine Autofahrerin brach durch ein Geländer, stürzte einen Hang hinunter und landete zwischen einem Haus und der Böschung.
Publiziert: vor 19 Minuten
Aktualisiert: vor 14 Minuten
- Fahrerin stürzt in Davos 15 Meter tief mit Auto ab
- Auto blieb zwischen Haus und Hang stecken, Fahrerin mittelschwer verletzt
- Rettungseinsatz mit Polizei: Geländer durchbrochen, steiler Abhang überwunden
Angela RosserJournalistin News
Der Rettungsdienst Davos veröffentlichte am Dienstag Fotos eines Unfalls, der die Einsatzkräfte herausforderte.
Die Fotos zeigen ein Fahrzeug, das zwischen einem Haus und einem Hang feststeckt. Die linke Seite des Fahrzeuges zeigt nach unten. Der Rettungsdienst schreibt dazu: «Es gibt Einsätze, die kommen einem vor wie Übungen.»
Die Kantonspolizei Graubünden bestätigt den Unfall gegenüber Blick. Zugetragen hat sich dieser bereits am Freitagnachmittag gegen 16.30 Uhr. Wie der Rettungsdienst schreibt, durchbrach die Fahrerin mit ihrem Auto das Geländer und landete 15 Meter tiefer zwischen Haus und Hang. «Dabei hat sich die Fahrerin mittelschwer verletzt», heisst es weiter.
Von Parkplatz durch Geländer über den Hang
«Die Automobilistin fuhr über einen Parkplatz hinaus, durchschlug ein Geländer und stürzte eine Böschung hinunter», präzisiert die Polizei am Mittwoch. Da das Auto zwischen der Böschung und einer Hauswand in «einer misslichen Lage» zum Stillstand kam, konnte sich die marginal verletzte Frau nicht selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. «Deshalb wurde die Feuerwehr aufgeboten», so die Polizei.
Die Bilder des Rettungsdienstes zeigen, wie anspruchsvoll der Einsatz gewesen sein muss. Wie die Polizei erklärt, musste das Auto mit einem Kran geborgen werden.
Ursache noch unklar
Die genaue Ursache des Unfalls ist noch Gegenstand laufender Ermittlungen. Der Rettungsdienst nennt den Einsatz: «Ein Paradebeispiel für interdisziplinäre Zusammenarbeit».
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