The Jerusalem PostNew academic plan expands support for reservist students, career soldiers for 2026-27 school yearPunchEkiti recruits 1,522 health workers for PHCsInquirerUndas 2026: Crowds brave the heat at Manila cemeteriesZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioEgypt IndependentReunited after 1,711 days: Oleshky evacuees return to Ukraine under Melania Trump-brokered ceasefireRTL BoulevardBijna alle opgepakte relschoppers in Den Haag weer op vrije voetenColliderHBO's 9/10 'Downton Abbey' Replacement Officially Makes Major Comeback Ahead of Season 401netFailles PHP : 10 jours après, près de 30 millions de sites et services web toujours vulnérablesSportstarRanji Trophy 2026/27: Delhi, Services desperate for outright win on fresh pitchTagesschau"Gen Z regelt" will Demos fortsetzenWirtualna PolskaUderzyli w drzewo na łuku drogi. Nie żyje 36-letnia kobietaBBC BusinessShops looted as German cost of living protests turn violent
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, November 1, 2026

Wegen Russlands Rückkehr: Jetzt droht der grosse WM-Knall

Translate
  • Der Internationale Sportgerichtshof Cas erlaubt russischen Eishockey-Teams die Rückkehr an internationale Wettbewerbe.
  • Er hebt den Ausschluss der IIHF für die Saison 2026/2027 mit sofortiger Wirkung auf.
  • Die WM im Mai 2027 in Deutschland wird zum Politikum, der DEB prüft sogar eine Rückgabe des Turniers.

Der Internationale Sportgerichtshofs Cas hat den Russen die Rückkehr auf die grosse Eishockey-Bühne geebnet. Nach einer Entscheidung des Schiedsgerichts dürfen russische Eishockey-Teams wieder an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Damit wären die Männer bei der Weltmeisterschaft im Mai 2027 in Deutschland spielberechtigt.

Das Schiedsgericht gab einer Berufung des Russischen Eishockeyverbandes gegen den Weltverband IIHF statt und hob dessen Entscheidung, russische Teams auch in der Saison 2026/2027 nicht zuzulassen, mit sofortiger Wirkung auf. Jetzt ist der Wirbel gross.

«Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben»

Die Teilnahme Russlands an der Weltmeisterschaft in Deutschland wird nun nämlich zum Politikum, der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) zieht sogar den Worst-Case in Betracht.

Russische Fans feuern das Eishockey-Nationalteam an.

Russische Fans feuern das Eishockey-Nationalteam an.IMAGO/ITAR-TASS

Der Vorstandsvorsitzende Frank H. Lutz sagte bei MagentaTV: «Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben, ich möchte auch nicht die WM in Frage stellen.» Und weiter in markigen Worten: «Aber natürlich müssen wir uns als DEB mit der Option beschäftigen, dass wir diese WM zurückgeben.»

«Denn in ein wirtschaftliches Risiko, dass wir nicht mehr stemmen können, können wir uns nicht begeben. Ich glaube, dass wir eine Lösung finden werden, da bin ich sehr optimistisch», sagte Lutz am Samstag. Ob die WM im kommenden Mai in Düsseldorf, Mannheim und Gelsenkirchen also stattfinden wird, könne er «heute nicht 100-prozentig sagen».

«Es ist eine politische Entscheidung»

Lutz sprach weiter über Sicherheitsthemen, die eine ganz andere Relevanz bekämen: «Das wird Gegenstand der Diskussionen sein müssen, sowohl mit der deutschen Politik als auch mit der IIHF, was es auch finanziell für die beteiligten Parteien bedeutet.»

Kanada, wo zum Jahresende die U20-WM stattfindet, kündigte bereits an, keine Visa an russische Mannschaften zu vergeben. Ob das auch eine Option für den DEB ist?

Der DEB-Vorstandschef sagte darauf angesprochen: «Da habe ich überhaupt noch kein Gefühl für. Das wird sicherlich Gegenstand der Gespräche sein, wie weit die Bundesregierung bereit ist zu gehen. Es ist eine politische Entscheidung, die wir natürlich als DEB nicht wirklich beeinflussen können.»

Wie findest du die Rückkehr russischer Teams an die Eishockey-WM?

Muss ausgerechnet die Ukraine Russland ihren WM-Platz überlassen?

Vor der nächsten Eishockey-WM sind also viele Fragen offen. Wird die WM mit Russland in Deutschland stattfinden? Bekommen die Russen ein Visum? Und was ist mit den Tickets? Der Ticketverkauf hat bereits begonnen. Sollen also die bereits gekauften Tickets für die Spiele der Ukraine nun für die Spiele der Russen gelten?

Oder muss ausgerechnet die Ukraine Russland ihren WM-Platz überlassen? Die Ukrainer haben nämlich den Aufstieg aus der B-WM geschafft – und müssten nun laut Reglement für Russland den Platz freimachen. Brisant ebenfalls: Mit Lettland hat eine teilnehmende Nation per Gesetz am 1. Februar 2024 verboten, sportliche Wettkämpfe mit Russland auszutragen.

Es sind also viele Fragen offen, die für den Eishockey-Weltverband zu klären sind. Der IIHF muss entscheiden, wie es weiter geht. Der deutsche Präsident Franz Reindl kündigte eine Sitzung des Councils zu Beginn der nächsten Woche an.

Das sagt Swiss Ice Hockey

Swiss Ice Hockey habe den Entscheid des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zur Wiederzulassung russischer Nationalteams zu den internationalen Wettbewerben zur Kenntnis genommen, teilt derweil der Schweizer Eishockey-Verband auf Anfrage von 20 Minuten mit.

«Swiss Ice Hockey hat den Entscheid des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zur Wiederzulassung russischer Nationalteams zu den internationalen Wettbewerben zur Kenntnis genommen»

Und weiter: «Die weiteren Schritte zur Umsetzung des Urteils liegen nun in der Zuständigkeit des Internationalen Eishockeyverbands IIHF. Als einer von 16 teilnehmenden Verbänden an der Weltmeisterschaft wird Swiss Ice Hockey die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen und die Entscheidungen der IIHF abwarten.»

Seit Ende Februar 2022 war Russland aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine vom Weltverband von allen internationalen Turnieren und Weltmeisterschaften ausgeschlossen.

Beschäftigt dich oder jemanden, den du kennst, der Krieg in der Ukraine?

Hier findest du Hilfe für dich und andere:

Beratungsangebot (Deutsch, Ukrainisch, Russisch), von Pro Juventute

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Anmeldung und Infos für Gastfamilien:

Nils Hänggi

Nils Hänggi (nih) ist seit 2019 bei 20 Minuten. Er ist Sportredaktor und Teil des Social Responsibility Boards. Er schreibt oft übers Thema Fussball.

View the original on 20 Minuten →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.